Am Wochenende steigt erstmalig das no-border-festival auf dem Campus der Hochschule im Herrenkrug. Als official supporter wollen wir das natürlich bewerben, kommt vorbei, schaut euch die Workshops an, tanzt zu den diversen Konzerten, bringt gute Laune, Motivation und Solidarität im Herzen mit!
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Liebe Leute,
wir – die Soziale Hochschulgruppe und das Bündnis Studierende gegen
Rechts Magdeburg – veranstalten ein "no border festival". Diverse
Geschehnisse in Deutschland, Sachsen-Anhalt und Magdeburg verlangen es
immer wieder von uns, aktiv zu werden und klare Kante gegen Rassismus,
völkische Ideen und andere menschenverachtende Einstellungen zu zeigen.
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Mittwoch, 6. Juli 2016
no border festival vom 08. - 09. Juli 2016
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Donnerstag, 2. Juli 2015
Redebeitrag auf der Kundgebung wider die unmenschliche Flüchtlingspolitik
Am 23. Juni riefen wir zu einer Kundgebung wider die unmenschliche Flüchtlingspolitik vor dem Herrenkrug-Hotel auf. Hier nun unser Redebeitrag*:
Hallo liebe
Menschen,
ich freue
mich, dass trotz der Kurzfristigkeit doch so viele
gekommen sind, um hier anlässlich des Unions-Fraktionsspitzentreffens für eine
neue, humanere Flüchtlingspolitik zu demonstrieren. 150 Vorsitzende diverser
Unions-Fraktionen aus Deutschland befinden sich seit Sonntag in diesem Hotel
hier hinter uns, um sich vorrangig auf eine gemeinsame Marschroute in Sachen
Asylverhinderungs- und Flüchtlingsbekämpfungspolitik zu verständigen. Niemand
geringeres als die Bundeskanzlerin Angela Merkel stattete der Konferenz gestern
einen Besuch ab. Und für heute ist Bundesinnenminister Thomas „Mr. Coldheard“
de Maizère angekündigt bzw. war angekündigt, an dessen brutal-eiskalte Reaktion auf den Tod von über
1300 Menschen im Mittelmeer im April 2015 ich mich immer erinnern werde: „Würden
wir jetzt jeden, der im Mittelmeer ankommt, einfach aufnehmen nach Europa, dann
wäre das das beste Geschäft für die Schlepper, was man sich denken könnte. Das
wäre Beihilfe für das Schlepper-Unwesen". Heute, drei Tage nach dem Weltflüchtlingstag, hat die Europäische Union
dann übrigens auch den Militäreinsatz gegen Flüchtlingsboote und ihre Besitzer
gestartet, gegen die, die sie früher „Fluchthelfer“ nannten und heute als
„Schlepper“ bezeichnen - auch und gerade auf Initiative dieser Bundesregierung
bzw. dieses Innenministers hin. Es ist ein Krieg gegen Menschen auf der Flucht.
Montag, 22. Juni 2015
Merkel und de Maizère in Magdeburg - Kundgebung wider die unmenschliche Flüchtlingspolitik! - #dietotenkommen
Aufruf zur Kundgebung am 23. Juni 2015 ab 17 Uhr im Herrenkrug (Kreuzungsbereich Herrenkrugstraße/ Herrenkrug)
Anlässlich der Unions-Fraktionsvorsitzend enkonferenz im Herrenkrug/Magdeburg (siehe: http://www.mdr.de/ sachsen-anhalt/ fraktionsvorsitzendenkonfer enz-magdeburg100_zc-a2551f 81_zs-ae30b3e4.html
), an der auch Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister de Maizère teilnehmen, rufen wir zu einer
+++ Kundgebung am morgigen Dienstag um 17 Uhr im Kreuzungsbereich Herrenkrugstraße/ Herrenkrug +++
auf. Den Worten des Einladenden, André Schröder , seines Zeichens CDU-Fraktionschef im Landtag, zu Folge, soll es bei der Tagung neben dem Umgang mit Umweltverbandsklagen und Gewalt gegen Polizist*innen vor allem um das Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik gehen.
Anlässlich der Unions-Fraktionsvorsitzend
+++ Kundgebung am morgigen Dienstag um 17 Uhr im Kreuzungsbereich Herrenkrugstraße/
auf. Den Worten des Einladenden, André Schröder , seines Zeichens CDU-Fraktionschef im Landtag, zu Folge, soll es bei der Tagung neben dem Umgang mit Umweltverbandsklagen und Gewalt gegen Polizist*innen vor allem um das Thema Asyl- und Flüchtlingspolitik gehen.
Mittwoch, 22. April 2015
"Was hast du dagegen getan? Was habt ihr gegen das Sterben unternommen?"

Wir dokumentieren hier einen Redebeitrag unseres Jugendkoordinators Robert Fietzke auf der gestrigen Mahnwache in Gedenken an die Opfer der europäischen Asylpolitik. Gleichzeitig möchten wir uns bei allen knapp 300 Teilnehmer*innen und den anderen, spontanen Redner*innen bedanken. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es keine weiteren Schweigeminuten mehr braucht!
Montag, 22. September 2014
Asylkompromiss 2014: „Wir können ja gar nicht mehr tun, denn wir Deutsche sind ja selber arm.“?
Am 19. September hat der Bundesrat über die von der Regierung geplanten Reformen im Asylrecht abgestimmt. Genauso wie der „Asylkompromiss“ im Jahr 1993, hat auch dieser neue „Asylkompromiss 2014“ vor allem ein Ziel: Die Zahl der in Deutschland als asylberechtigt anerkannten Geflüchteten zu verringern. [1]
Im
Zuge der Debatte darum, liest man jetzt in den Kommentarspalten der
Zeitungen und sozialen Netzwerke immer wieder Meinungen einer ganz
bestimmten Kategorie: „Wir können ja gar nicht mehr tun, denn wir
Deutsche sind ja selber arm.“
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Montag, 2. Juni 2014
1. Festival gegen Rassismus vom 06. - 08. Juni 2014
Am kommenden Pfingstwochenende findet das 1. Festival gegen Rassismus in Magdeburg statt, das wir sehr gerne unterstützen! Den Besucher*innen wird ein spannendes Programm mit vielen Workshops, Musik und anderen kulturellen oder politischen Beiträgen geboten. Wir dokumentieren hier den Aufruf zum Festival und weisen auf die Webseite hin, wo es alle relevanten Infos gibt:
Für Toleranz und Abschaffung der Grenzen.
Rassismus findet sich strukturell in der
Flüchtlingspolitik als auch in den alltäglichen Begegnungen in großen
Teilen der Bevölkerung in Deutschland und der gesamten Welt. Seit der
Weltwirtschaftskrise wird Flucht und Migration immer stärker
kriminalisiert und durch die Medien als Gefahr für Industriestaaten
dargestellt. Gerade Europa schottet sich zunehmend ab und verschärft die
Asylpolitik. Dies führte im letzten Jahr zu einer verstärkten
Fremdenfeindlichkeit und einer vermehrten Zahl an rassistischen
Übergriffen und Brandanschlägen. Bundesweit machten verschiedene
Flüchtlingsproteste immer wieder auf die schwierige Situation in
Deutschland aufmerksam.
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Donnerstag, 10. April 2014
Gegen den antiziganistischen Konsens in Europa
Erklärung des LandessprecherInnenrates der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt zum Internationalen Tag der Roma
Am vergangenen Sonntag erhielt die faschistische Partei JOBBIK bei den ungarischen Parlamentswahlen einen Stimmenanteil von über 20%, während die nationalkonservative FIDESZ die verfassungsändernde 2/3-Mehrheit mit knapp 45% verpasste. Beide Parteien entrechten seit mehreren Jahren systematisch die große Minderheit der Roma, die etwa ein Zehntel der Gesamtbevölkerung ausmacht.
Am vergangenen Sonntag erhielt die faschistische Partei JOBBIK bei den ungarischen Parlamentswahlen einen Stimmenanteil von über 20%, während die nationalkonservative FIDESZ die verfassungsändernde 2/3-Mehrheit mit knapp 45% verpasste. Beide Parteien entrechten seit mehreren Jahren systematisch die große Minderheit der Roma, die etwa ein Zehntel der Gesamtbevölkerung ausmacht.
Samstag, 5. April 2014
Stadtrat Hoffmann (CDU) möchte gerne "politische Gerichte" für "Linksideologen" und warnt vor "anti-christlicher Unterwandung von Türken und anderen"
Dass weite Teile der CDU offen rassistisch und homophob sind, ist nichts Neues, aber muss es denn sein, dass diese Menschen auch noch die parlamentarische Bühne etwa eines Stadtrates oder Landtages erhalten? Dieser Artikel handelt von Michael Hoffmann, der uns bis dato völlig unbekannt war. Er sitzt seit 2009 im Magdeburger Stadtrat und hat sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel. Von 1998 bis 2002 saß er gar im Landtag, damals noch für die SPD. Momentan kandidiert er auf Listenplatz 1 im Wahlbereich 7 (Sudenburg) für die Kommunalwahlen am 25. Mai, scheint also eines der besten Pferde im Stall der CDU zu sein. Was zeichnet ihn aus, was bringt er an "Kompetenzen" und "Qualitäten" mit und was hält er so von den wichtigen Fragen unserer Zeit? Auf seiner öffentlichen Facebookseite [1] gewährt er uns einen kleinen, aber feinen Einblick in seine Gedankenwelt. Anschnallen, bitte! [2]
Mittwoch, 19. März 2014
Aufruf zur Aktionswoche gegen Antiziganismus vom 05. - 13. April 2014
Antiziganismus hat Konjunktur in Europa.
Roma werden in vielen Ländern des Kontinents systematisch
ausgegrenzt und verfolgt. Pogrome, Hetzjagden und
rassistische Morde in Ungarn, Tschechien oder Italien bilden
dabei nur die Spitze des Eisberges. Die offene Feindschaft
gegenüber Menschen, die von den Diskriminierenden mit der
Fremdzuschreibung „Zigeuner“ klassifiziert werden, erlebt
aber auch in Deutschland einen lange nicht mehr da gewesenen
Widerhall. Die letzten Monate waren geprägt durch
ressentimentbehaftete „Debatten“ rund um die Begriffe
„Sozialtourismus“ und „Armutszuwanderung“, vor allem
ausgelöst durch die seit 1. Januar 2014 geltende
EU-Arbeitnehmer-innenfreizügigkeit für Menschen aus
Bulgarien und Rumänien. Führende Vertreter*innen der
hiesigen Volksparteien torpedieren seitdem kontinuierlich
unveräußerliche Grundrechte wie das Recht auf Freizügigkeit,
um im Hinblick auf anstehende Wahlen politisches Kapital zu
generieren – denn mit Ausgrenzung und Rassismus ließ sich schon
immer gut Wahlkampf machen.
Mittwoch, 5. Februar 2014
Nichts sehen, nichts hören, nicht handeln
Stellungnahme zum Volksstimme-Artikel "Angst um Flüchtlingskinder" [1]
Gestern berichtete die Volksstimme über einen Zwist, der es in sich hat: "Seit 2012 spielen Magdeburgerinnen mit Flüchtlingskindern Theater; freiwillig, unbezahlt, ehrenamtlich. Die Kinder sind ihnen ans Herz gewachsen. Deshalb schlagen die Frauen jetzt Alarm, weil sich kaum jemand neben ihnen um sie kümmere. Der Sozialbeigeordnete ist entrüstet - über die Frauen."
Was ist passiert? Vier Magdeburgerinnen besuchen jeden zweiten Donnerstag im Monat die Flüchtlingsunterkunft in der Grusonstraße. Dort bieten sie den Kindern eine kleine Theaterbühne, zum "Schreien, Flüstern, Toben, Schleichen, Kämpfen und Fallenlassen". Musik- und theaterpädagogisch begleitet sollen Zu- und Umgänge mit Emotionen aller Art gefunden werden. Den Kindern bereitet das gemeinsame Schauspiel großen Spaß, wäre da nicht das Problem, dass es nur alle zwei Wochen stattfindet. Betreuungsangebote dieser Art sind rar gesät.
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Montag, 28. Oktober 2013
"Europas Asylpolitik": Leserbrief an den Chefredakteur der Volksstimme
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| Quelle |
Alois Kösters, seines Zeichens Chefredakteur des Lokalblattes "Volksstimme", versuchte sich am vergangenen Samstag, den 26.10.2013, an einem Kommentar zum Komplex der europäischen Flüchtlingspolitik. Leider ist dieser Kommentar nicht nur nicht klug geraten, sondern sogar sehr dumm, was ich in den folgenden Zeilen gerne begründen möchte.
Alois Kösters schreibt: "EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) fordert mehr Einwanderung und höhere Flüchtlingskontingente. Das löst nicht das Problem. So wünschenswert eine vernünftige Einwanderungspolitik für Deutschland wäre, sie dämmt illegale Grenzübertritte nicht ein. Nur wenige Afrikaner würden scharfen Einwanderungskriterien entsprechen. Ja, Europa kann auch mehr Flüchtlinge aufnehmen, aber das dämmt den Flüchtlingsstrom nicht ein."
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Dienstag, 10. September 2013
17. Interkulturelle Wochen in Magdeburg
Hier ein Veranstaltungshinweis auf die nächsten Interkulturellen Wochen in Magdeburg, die von der Auslandsgesellschaft veranstaltet werden.
Die 17. Magdeburger Interkulturellen Wochen (IKW) finden vom 14. September bis 30. September 2013 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper an 11 unterschiedlichen Veranstaltungsorten der Ottostadt statt. 20 Organisationen haben ein Programm aus 22 Einzelveranstaltungen auf die Beine gestellt.
„Rassismus entsteht im Kopf. Offenheit auch" ist der Slogan, der auf den diesjährigen IKW-Plakaten zu lesen sein wird und der auf die Hauptschwerpunkte 2013 verweist: Rassismus, Rechtsextremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung sowie die möglichen Strategien dagegen.
Filme, Ausstellungen, Theater, Diskussionen aber auch Jubiläen und Gedenkveranstaltungen laden zur Begegnung und Auseinandersetzung mit diesen Themen ein.
Die 17. Magdeburger Interkulturellen Wochen (IKW) finden vom 14. September bis 30. September 2013 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper an 11 unterschiedlichen Veranstaltungsorten der Ottostadt statt. 20 Organisationen haben ein Programm aus 22 Einzelveranstaltungen auf die Beine gestellt.
„Rassismus entsteht im Kopf. Offenheit auch" ist der Slogan, der auf den diesjährigen IKW-Plakaten zu lesen sein wird und der auf die Hauptschwerpunkte 2013 verweist: Rassismus, Rechtsextremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung sowie die möglichen Strategien dagegen.
Filme, Ausstellungen, Theater, Diskussionen aber auch Jubiläen und Gedenkveranstaltungen laden zur Begegnung und Auseinandersetzung mit diesen Themen ein.
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Donnerstag, 23. Mai 2013
Infos zur Großdemonstration am 25.05.13 in Berlin
Von "fight racism now": Zum 20. Jahrestag der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl mobilisieren wir bundesweit zu einer Demonstration am 25. Mai 2013 in Berlin
– in Solidarität mit den aktuellen Protesten von Geflüchteten. Die Demo
führt von Mitte über Kreuzberg 61 und Kreuzberg 36 zum Oranienplatz.
ACHTUNG: Der Auftakt der Demo muss leider verlegt werden – wegen der Fanmeile zum Champions-League-Finale am Brandenburger Tor. Die Straßen rund um das Denkmal für die im NS Ermordeten Sinti und Roma sind komplett abgesperrt. Klagen ist zwecklos, die Ballermannagentur und der Bezirk Mitte haben haben sich gut abgesichert. Die Demo startet deshalb zwei Blocks weiter in der Wilhelmstraße Ecke Hannah-Arendt-Straße, also direkt hinterm Holocaust-Mahnmal.
Am Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma haben wir ersatzweise für 11 Uhr eine Kundgebung angemeldet, zu den ihr alle herzlich eingeladen seid. Bitte tragt diese Information weiter.
Mittwoch, 15. Mai 2013
20 Jahre "Asylkompromiss": Flüchtlinge im Land der Frühaufsteher
Podiumsgespräch & Mobi-Veranstaltung
Diskussionspartner*innen: Flüchtlingsaktivist*innen, Paula Bulling (Zeichnerin und Autorin der graphic novel "Im Land der Frühaufsteher") Henriette Quade (flüchtlings- und migrationspolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion), Francoise Greve (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt)
Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt, dem Landesflüchtlingsrat und der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt.
Des Weiteren findet die Zug-Ticketausgabe für die bundesweite Antira-Demo "fight racism now" am 25.Mai in Berlin statt. Wir bezuschussen die An- und Abreise.
Wann? Donnerstag, 23. Mai 2013, 19:00 Uhr
Wo? Eine-Welt-Haus Magdeburg, Schellingstraße 3-4
Es steht eine Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch/Französisch zur Verfügung.
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| Cover der Graphic Novel (c) |
Diskussionspartner*innen: Flüchtlingsaktivist*innen, Paula Bulling (Zeichnerin und Autorin der graphic novel "Im Land der Frühaufsteher") Henriette Quade (flüchtlings- und migrationspolitische Sprecherin der LINKE-Landtagsfraktion), Francoise Greve (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt)
Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt, dem Landesflüchtlingsrat und der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt.
Des Weiteren findet die Zug-Ticketausgabe für die bundesweite Antira-Demo "fight racism now" am 25.Mai in Berlin statt. Wir bezuschussen die An- und Abreise.
Wann? Donnerstag, 23. Mai 2013, 19:00 Uhr
Wo? Eine-Welt-Haus Magdeburg, Schellingstraße 3-4
Es steht eine Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch/Französisch zur Verfügung.
Mittwoch, 24. April 2013
Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt startet Kampagne "(Staatlichen) Rassismus bekämpfen"
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| Kampagnenflyer des Landesverbandes |
Mittwoch, 10. April 2013
Leserbrief an den FOCUS
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| (c) |
Fakten, Fakten, Fakten - Dieser Slogan hat sich irgendwann in meiner Kindheit bei mir eingeprägt. Als ich jedoch heute zufällig durch die aktuelle Ausgabe geblättert habe, musste ich feststellen, dass man es in der Redaktion mit dem einstigen Motto nicht mehr so genau nimmt.
Grund meines Erstaunens: In der Focus-Ausgabe #15/2013 befindet sich ein Artikel von Akif Pirinçci. Akif Pirinçci? Wer war das gleich? Ihr schreibt: "Bekannt wurde er mit seinem in 17 Sprachen übersetzten Detektivroman „Felidae“.". Ach ja? Ich kannte den fraglichen Autor bisher nur durch einen - für meinen Geschmack - ziemlich widerwärtigen Artikel über den angeblichen "schleichenden Genozid" junger Muslime an Deutschen. Ein Text der sich übrigens auch in einschlägig rechten Internetforen großer Beliebtheit erfreut. Sollte so etwas nicht Erwähnung finden, wenn man den fraglichen Autor schon auf einer Doppelseite zu Wort kommen lässt? Naja, Details, Details...
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Montag, 8. April 2013
Zum Internationalen Tag der Roma
Magdeburg, 08.04.2013: +++ Zum Internationalen Tag der Roma +++ Antiziganistische Hetze muss aufhören, kein Wahlkampfpopulismus auf dem Rücken von Verfolgten und Diskriminierten +++ Film- & Diskussionsveranstaltung in Magdeburg: Let's break (Adil geht) +++
Heute, am internationalen Tag der Roma, ist es wichtiger denn je, einen klaren Appell an alle verantwortlichen Akteur_innen in Politik und Gesellschaft zu richten: die rechtspopulistische und rassistische Hetze gegen die in vielen Ländern diskriminierte, ausgegrenzte und verfolgte Minderheit der Roma muss geächtet werden und aufhören. Robert Fietzke von der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt, erklärt hierzu:
„Ab 2014 gilt die EU-Arbeitnehmer_innenfreizügigkeit für die Länder Rumänien und Bulgarien. Seit Monaten erleben wir ein lange nicht mehr da gewesenes Ausmaß öffentlich zur Schau gestellten Rassismusses gegenüber Roma. Ob in Talkshows, Pressekonferenzen oder Parteitagen: insbesondere die mitte-extremistischen Konservativen, allen voran Abschiebe- und Innenminister Friedrich, befinden sich in gewohnter Angriffshaltung - es ist ja schließlich Wahlkampf!
Heute, am internationalen Tag der Roma, ist es wichtiger denn je, einen klaren Appell an alle verantwortlichen Akteur_innen in Politik und Gesellschaft zu richten: die rechtspopulistische und rassistische Hetze gegen die in vielen Ländern diskriminierte, ausgegrenzte und verfolgte Minderheit der Roma muss geächtet werden und aufhören. Robert Fietzke von der Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt, erklärt hierzu:
„Ab 2014 gilt die EU-Arbeitnehmer_innenfreizügigkeit für die Länder Rumänien und Bulgarien. Seit Monaten erleben wir ein lange nicht mehr da gewesenes Ausmaß öffentlich zur Schau gestellten Rassismusses gegenüber Roma. Ob in Talkshows, Pressekonferenzen oder Parteitagen: insbesondere die mitte-extremistischen Konservativen, allen voran Abschiebe- und Innenminister Friedrich, befinden sich in gewohnter Angriffshaltung - es ist ja schließlich Wahlkampf!
Freitag, 5. April 2013
Filmabend: Let's break (Adil geht)
World Cinema 2013
09. April | 20 Uhr | Eine-Welt-Haus, Schellingstraße 3-4
in Kooperation mit Romanodrom e.V. & DIE LINKE. Magdeburg, anlässlich des internationalen Tages der Roma. Mit anschließender Diskussion: Frauke Sonnenburg (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt), Ekrem Tahiri (Leiter von Romano Drom e.V.), weitere VertreterInnen der Sinti- und Roma-Community, Henriette Quade (flüchtlingspolitische Sprecherin der LINKEn Landtagsfraktion)
Was heißt es, in Deutschland ein Leben auf Abruf zu führen? Was heißt es immer mit der Angst leben zu müssen, ausgewiesen zu werden? Was bedeutet Heimat? Adil, Jonni, Elvis und Idris sind mit ihren Familien geduldete Kriegsflüchtlinge aus dem Kosovo und leben im thüringischen Altenburg. Als sie sich auf einen Breakdance-Wettbewerb vorbereiten, erfahren sie, dass Adils Abschiebung bevorsteht. Adil sucht nach einem Weg, zumindest noch am Wettbewerb teilnehmen zu können. Und: er erlebt seine erste große Liebe. Währenddessen beschließt Idris, ein Abschiedsvideo für ihn aufzunehmen, und lässt darin die Mitglieder ihrer Clique zu Wort kommen. Die von Laiendarstellern gespielten jungen Albaner und Roma aus dem Kosovo verbindet in Deutschland ihre Freundschaft, während sie im Bürgerkrieg Feinde gewesen wären. Plakativ wird ihnen die unmenschliche Staatsmacht gegenübergestellt, die keinerlei Rücksicht auf persönliche Notsituationen nimmt.
09. April | 20 Uhr | Eine-Welt-Haus, Schellingstraße 3-4
in Kooperation mit Romanodrom e.V. & DIE LINKE. Magdeburg, anlässlich des internationalen Tages der Roma. Mit anschließender Diskussion: Frauke Sonnenburg (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt), Ekrem Tahiri (Leiter von Romano Drom e.V.), weitere VertreterInnen der Sinti- und Roma-Community, Henriette Quade (flüchtlingspolitische Sprecherin der LINKEn Landtagsfraktion)
Was heißt es, in Deutschland ein Leben auf Abruf zu führen? Was heißt es immer mit der Angst leben zu müssen, ausgewiesen zu werden? Was bedeutet Heimat? Adil, Jonni, Elvis und Idris sind mit ihren Familien geduldete Kriegsflüchtlinge aus dem Kosovo und leben im thüringischen Altenburg. Als sie sich auf einen Breakdance-Wettbewerb vorbereiten, erfahren sie, dass Adils Abschiebung bevorsteht. Adil sucht nach einem Weg, zumindest noch am Wettbewerb teilnehmen zu können. Und: er erlebt seine erste große Liebe. Währenddessen beschließt Idris, ein Abschiedsvideo für ihn aufzunehmen, und lässt darin die Mitglieder ihrer Clique zu Wort kommen. Die von Laiendarstellern gespielten jungen Albaner und Roma aus dem Kosovo verbindet in Deutschland ihre Freundschaft, während sie im Bürgerkrieg Feinde gewesen wären. Plakativ wird ihnen die unmenschliche Staatsmacht gegenübergestellt, die keinerlei Rücksicht auf persönliche Notsituationen nimmt.
Dienstag, 26. März 2013
FIlmreihe: World Cinema 2013
Wie lebt es sich in
anderen Ländern? Welche gesellschaftlichen
Phänomene sind international? Was erleben Menschen, die
aus anderen Ländern nach Deutschland kommen? Vor knapp einem Jahr haben wir den Versuch unternommen, eine spannende, interessante, kontroverse und groß angelegte Filmreihe aufzuziehen. Mit knapp 200 Besucher_innen und vier großartigen Filmen, beeindruckenden Diskussionspartner_innen, einigen Tränen (erinnert sei an die Schlussszene aus waltz with bashir), aber auch Lachern ("Zug des Lebens". Großartig!) ist uns das defnitiv gelungen. Wir fanden: der Aufwand hat sich gelohnt - das müssen wir wiederholen! Aus diesem Grund können wir euch auch im Jahr 2013 wieder vier spannende Filmabende präsentieren. Und zwar kostenlos.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Kundgebung "Solidarität mit den Flüchtlingen in Berlin" am 1.11. / Landtag
Uns erreichte eine Mail mit folgendem Aufruf. Diesen wollen wir an dieser Stelle dokumentieren: "Am Donnerstag, den 1. November versammeln sich um 18 Uhr auf dem
Domplatz vor dem Landtagsgebäude Magdeburger Hungerstreikende und
UnterstützerInnen. Sie wollen so ihre Solidarität mit den Flüchtlingen
in Berlin zeigen und fordern öffentlich ein demokratisches und würdiges
Leben für alle Menschen in Deutschland.
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