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Dienstag, 15. April 2014

Politische Filmreihe "World Cinema" geht in die 3. Runde


Linksjugend ['solid] und SDS.Die Linke Magdeburg laden zur nunmehr 3. Auflage der beliebten politischen Filmreihe "World Cinema" ein. Im Zeitraum vom 30. April bis zum 21. Mai 2014 wollen wir wieder mit vier Filmen in vier Wochen auf vier verschiedene Themenkomplexe aufmerksam machen, die allesamt sowohl eine kommunale als auch eine europäische oder globale Dimension haben. Dazu haben wir zum Teil Expert*innen eingeladen, mit denen wir über die aufgeworfenen Problemstellungen diskutieren wollen. Der Eintritt ist wie immer frei. Zu allen Veranstaltungen bietet die vegan-anarchistische Kochgruppe "Kochupy" leckere Snacks gegen Spende an.

Montag, 9. Dezember 2013

Bernburger Frieden? Zu früh gefreut! Proteste gegen die Kürzungspolitik der Landesregierung gehen weiter

Das Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt ruft zum 11.12.2013 zu einer Demonstration vor dem Landtag auf. Am Protest wird sich ab 13 Uhr bis zum Ende des Sitzungstages ein breites Bündnis von Studierenden, Hochschulmitarbeitern, Gewerkschaften im Erziehungs- und Bildungsbereich, Kulturschaffenden und weiteren von den Kürzungen bedrohten Gruppen aus dem gesamten Bundesland beteiligen. Die Demonstration findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Bildung braucht Zukunft" statt.

Sonntag, 23. Juni 2013

Bildung: Kostenfaktor oder Menschenrecht?

Podiumsdiskussion anlässlich der aktuellen Großproteste gegen die Kürzungspolitik der Landesregierung*


Wann? Donnerstag, 04. Juli 2013, ab 18 Uhr
Wo? Otto-von-Guericke-Universität, Gebäude 5, Hörsaal 4
Wer? Wulf Gallert (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Landtag von Sachsen-Anhalt), Thomas Lippmann (GEW-Landesvorsitzender), Nicole Stelzer (Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.), ein*e Vertreter*in des kritischen Lesekreises des Infoladens [Salbke], Maximilian Schwarz (RCDS Magdeburg) sowie ein*e Vertreter*in des Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt.

Sachsen-Anhalt erlebt zurzeit die größten Hochschulproteste in der Geschichte des noch jungen Bundeslandes. Aber auch andere von Kürzungsandrohungen in Alarmbereitschaft versetzte Bereiche wie die Kulturlandschaft, die Kinder- und Jugendhilfe oder die Soziale Arbeit beteiligen sich immer stärker an den Anti-Kürzungs-Protesten. Nachdem am 30. April 2013 über 7.000 Menschen in Halle auf die Straße gingen, legte Magdeburg einen Monat später, am 30. Mai 2013, mit 10.000 noch einen drauf. Das landesweite Hochschulbündnis wollte die Protestwelle nutzen und rief ein weiteres Mal zur Großdemonstration vor dem Landtag in Magdeburg auf. Über 50 Busse aus Halle stünden für den 12. Juni zur Verfügung, hieß es. Der Landesregierung schlotterten bereits die Knie - doch dann kam das Hochwasser...


Sonntag, 2. Juni 2013

Türkische Verhältnisse in Frankfurt - oder wie die Polizei das Grundgesetz mit Füßen tritt

Wie im letzten Jahr auch, riefen Kapitalismuskritiker der Blockupy-Bewegung zu Protesten in der Bankenmetropole Frankfurt a.M. auf. Anlass der Kritik war besonders das Handeln der Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission in den südeuropäischen Ländern sowie die Haltung der deutschen Regierung zur Krise. Doch die Szenen, welche sich in Frankfurt abspielten, wirkten eher so, als wäre man dieser Tage in Istanbul: GG-Artikel 8 schien an diesem Tag bedeutungslos zu sein. 




Montag, 6. Mai 2013

Antikapitalistischer Lesekreis ab morgen!

Seitdem die, durch eine Banken- und Finanzkrise im Jahr 2008 ausgelöste, Krise des Kapitalismus offen ausbrach, erleben sozialistische und andere linke Theorien eine Renaissance als wissenschaftliche Analyseinstrumente. Dabei erscheint besonders die Korrelation zwischen wirtschaftlichem Niedergang und dem Abbau demokratischer Strukturen systemimmanent, wie Neologismen der Sorte  "marktkonforme Demokratie" überdeutlich vor Augen führen. Viele der  wissenschaftlichen Errungenschaften und deren Vertreter*innen sind jedoch in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten oder nach dem Ende der "realsozialistischen" Gesellschaften gezielt als "marxistischer Unsinn" diskreditiert worden.
Wer angesichts der Aktualität linker gesellschaftskritischer und philosophischer Texte schon oft zu dem Schluss kam, diese "eigentlich auch mal lesen zu müssen", sich aber bisher nicht dazu aufraffen konnte, hat im Mai und Juni die Chance, dies mit anderen Interessierten gemeinsam zu tun. 

Unser Lesekreis soll dabei einen Beitrag leisten, Autoren anhand von vier Sekundärliteraturtexten vorzustellen und sie dadurch wieder bekannter zu machen. Die Texte werden Euch von uns zur Verfügung gestellt, um eine Bearbeitung zu Hause zu ermöglichen. Kontaktiert uns dazu am Besten über e-mail: linke.jugend.md(at)gmail(punkt)com.

Freitag, 26. April 2013

Bildungskürzungen verhindern – Demo am Montag

Gegen die Bildungskürzungen demonstrieren
Nach der Entlassung von Ministerin Wolff kommt es in ganz Sachsen-Anhalt zu einer Welle der Empörung. Nun regt sich auch Protest. Am Montag wollen die Studierenden in Magdeburg ihre Meinung zum Thema Bildungskürzungen kund tun. Halle ist am Dienstag dran.

Überschuldung, demographischer Wandel und keinen Plan. Als Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt steht man vor schier unlösbaren Problemen. Wenn man dann noch Haseloff, der Inbegriff von Unfähigkeit, heißt, wird's ganz finster. Seit einiger Zeit entwickelt sich eine Idee immer weiter, die nun für Krach mit Wirtschafts- und Bildungsministerin Wolff gesorgt hat. Die Kürzungen im Hochschulbereich sind inakzeptabel und für ein Land ohne nennenswerte Ressourcen besonders tiefgreifend. Bildung ist nicht nur der Schlüssel zu Wohlstand, Emanzipation und Fortschritt, auch sind Studierende für das überalterte Bundesland von zentraler Bedeutung.

Samstag, 20. April 2013

Wer stört, wird aus dem Weg geräumt - Haseloff entlässt Ministerin Wolff

Bald für'n Appel und'n Ei verramscht? Die Uniklink Halle (c)
Die Entlassung der Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Wolff gleicht einem Paukenschlag. Mitten in der aktuellen die Hochschullandschaft betreffenden Kürzungsdebatte sägt Ministerpräsident Reiner Haseloff seine Ressortleiterin ab. Als Grund für die Entlassung nannte Haseloff ein "nachhaltig gestörtes Vertrauensverhältnis". Birgitta Wolff hatte sich in den letzten Tagen gegen die Kürzungsfantasien des Finanzministers Bullerjahn (SPD) ausgesprochen, der ein Gesamteinsparvolumen von sage und schreibe 77 Millionen Euro im Kopf hat. Aus ihrer Sicht käme dies "einem Wasserentzug gleich", äußerte sie jüngst gegenüber der Presse. Sie schlug daher den Weg des "sanften Sparens" vor, also eine moderatere Variante des Konsolidierungswahns. Insgesamt würden sich die Einsparungen in ihrem Modell nicht auf 77, sondern auf 50 Millionen Euro belaufen, darüber hinaus aber noch verzögerter - ein selbst in dieser Summe radikaler Rotstifteinsatz.


Dienstag, 26. März 2013

FIlmreihe: World Cinema 2013

Wie lebt es sich in anderen Ländern? Welche gesellschaftlichen Phänomene sind international? Was erleben Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland kommen? Vor knapp einem Jahr haben wir den Versuch unternommen, eine spannende, interessante, kontroverse und groß angelegte Filmreihe aufzuziehen. Mit knapp 200 Besucher_innen und vier großartigen Filmen, beeindruckenden Diskussionspartner_innen, einigen Tränen (erinnert sei an die Schlussszene aus waltz with bashir), aber auch Lachern ("Zug des Lebens". Großartig!) ist uns das defnitiv gelungen. Wir fanden: der Aufwand hat sich gelohnt - das müssen wir wiederholen! Aus diesem Grund können wir euch auch im Jahr 2013 wieder vier spannende Filmabende präsentieren. Und zwar kostenlos.


Donnerstag, 21. Februar 2013

Filmvorführung "water makes money" am 21.02.

Hier der Hinweis auf eine gemeinsame Veranstaltung der LINKE-Landtagsfraktion und des BUND Sachsen-Anhalt: am heutigen Donnerstag, um 19.30 Uhr, laden wir zur Vorführung des Films "Water makes Money" in die Oli-Lichtspiele in Magdeburg ein.

Seit Donnertag läuft in Paris der Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ der beiden deutschen Dokumentarfilmer Leslie Franke und Herdor Lorenz. Der französische Konzern Veolia (ehemals Vivendi) hat im September 2010 Klage erhoben, wegen der angeblich im Film erhobenen Korruptionsvorwürfe gegen Veolia. Schon vorher hatte der Konzern mittels einstweiliger Verfügung versucht, das Erscheinen des Films zu verhindern. ARTE hatte den DokFilm am Montag vergangener Woche gezeigt. Der Film passt zu den jüngsten Bestrebungen auf EU-Ebene, über eine Konzessions-Richtlinie die Kommunen zur Ausschreibung bei Auftragsvergaben im Bereich Wasser, Energie oder Rettungsdiensten an Dritte zu verpflichten. Gegen diese Richtlinie der EU-Kommission hat sich europaweit breiter Widerstand erhoben. Die Europäische Bürgerinitiative www.right2water.eu/de hat die Hürde von über einer Million Unterschriften genommen.

Wulf Gallert, Vorsitzender der Linksfraktion Sachsen-Anhalt moderiert im Anschluß an die Filmvorführung eine Gesprächsrunde mit Oliver Wendenkampf vom BUND und der energiepolitischen Sprecherin der Linksfraktion Angelika Hunger. Angefragt sind zudem Vertreter der Wasserwirtschaft sowie des Umweltministeriums Sachsen-Anhalt

Samstag, 22. Dezember 2012

Veranstaltungsbericht: Das Bedingungslose Grundeinkommen

Am 12.12.2012 hatten wir zur Podiumsdiskussion zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) in die Universitätsbibliothek eingeladen. Ca. 40 ZuhörerInnen lauschten den Ausführungen von Mark Schopf von der Uni Padernborn und Robert Krueger-Kassissa von der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen der Partei DIE LINKE. Moderiert wurde die Veranstaltung von einem Mitglied der "Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen Magdeburg". Wir lernten zwei verschiedene Konzepte und Herangehensweisen zu diesem sehr aktuellen Thema kennen. Mark Schopf erklärte das Phänomen der "Arbeitslosenfalle", also dass es sich für Hartz-4-Betroffene nicht lohnt, geringfügig bezahlte Arbeit aufzunehmen, da schon gering vergütete neue Arbeit dem Hartz-4-Geld angerechnet wird und die Betroffenen so keinen finanziellen Anreiz hätten, arbeiten zu gehen.


Donnerstag, 8. November 2012

Brüderle im Geiste - Ein Brief an Rainer

Bildquelle: http://bit.ly/XnyP2n
Rainer, alte Saufnase,

sehr habe ich mich über Deinen gestrigen Brief gefreut! Und sicher nicht nur ich, sondern auch alle anderen Hausbewohner unserer schnuckeligen Villen-Gemeinschaft in bester Lage. Die Hausbewohnerinnen jetzt mit Sicherheit nicht so, denn an sie war Dein Brief nicht adressiert, aber hey: Schlimm genug, dass Frauen heutzutage wählen dürfen, da reicht's auch, sie in der Anrede zu erwähnen, gell? So "der Form halber"! ;)

Aber mal unter uns: Der Brief ist nicht wirklich ernst gemeint und er sollte erst am 11. ankommen, richtig? Zugegeben, mit Deinem Foto oben rechts sieht das schon ganz dolle seriös aus, aber ein Blick auf den Briefkopf genügt und angesichts des "Bundesminister für Wirtschaft und Technologie a. D." kann man sich ein breits Grinsen nicht verkneifen. Ich bin ja nun auch schon aus einigen Jobs geflogen (unverschuldet, versteht sich!), aber die alle in meinen Briefkopf zu pappen und dreist ein a. D. dahinter zu setzen, darauf muss mensch erstmal kommen!