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Gegen die Bildungskürzungen demonstrieren |
Überschuldung,
demographischer Wandel und keinen Plan. Als Ministerpräsident von
Sachsen-Anhalt steht man vor schier unlösbaren Problemen. Wenn man dann noch Haseloff, der Inbegriff von Unfähigkeit, heißt, wird's ganz finster. Seit
einiger Zeit entwickelt sich eine Idee immer weiter, die nun für Krach mit Wirtschafts- und Bildungsministerin Wolff gesorgt hat. Die
Kürzungen im Hochschulbereich sind inakzeptabel und für ein Land ohne
nennenswerte Ressourcen besonders tiefgreifend. Bildung ist nicht nur der Schlüssel zu
Wohlstand, Emanzipation und Fortschritt, auch sind Studierende für das überalterte Bundesland von
zentraler Bedeutung.
auch keine Heilige - Ministerin a.D. Wollf |
Auch
Ministerin a.D. Birgitta Wolff muss ähnlich gedacht haben, nachdem auch
sie in den Medien offen über die Privatisierung der Uniklinik Halle nachgedacht hat. Nun scheint sie die Märtyrerin der Studierenden zu
sein - aber diesen Titel verdient sie nicht. Auch sie war ein
willfähriges und sparwilliges Mitglied der Landesregierung, die zu einer weiteren
Verschlimmerung der Situation an den Universitäten beigetragen hat. Prekäre
Arbeitsverhältnisse von wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und
Drittmittelforschungsausweitung sind hier nur zwei von unzähligen
Punkten, die den Ruf als Wissenschaftlerin beschädigen, während sie den
(neo)liberalen Ansprüchen an eine Wirtschafts -und Wissenschaftsministerin wohl leider gerecht
wurde. Sie ist keine Johanna von Orléans und wird sich wohl so schnell
nicht an die Spitze des kommenden Protests stellen.
Am
Montag wird auf dem Mensavorplatz der Universität gegen diese
radikale Kürzungspolitik demonstriert. Kommt also alle am 29.04. um 12:45 Uhr
und demonstriert für eure Bildung und ein Stück Zukunft!
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