Der 27.01.2016 markiert den 71. Jahrestag der
Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und ist ein
bundesweiter Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Ebenfalls an diesem Tag wird die AfD eine Wahlkampfveranstaltung mit
dem thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke durchführen. Höcke ist
dafür bekannt, in der Öffentlichkeit offensiv rassistische, völkische
und nationalistische Thesen zu vertreten. Auch die AfD Sachsen-Anhalt
propagiert extrem rechte Positionen. Im Falle eines Einzugs in den
Landtag wird die Partei keine Gelegenheit auslassen, soziale
Widersprüche zu ethnisieren. Ihre Kernidentität ist
völkisch-nationalistisch.
Vorfreude. Die Sängerin Dota Kehr, die „Kleingeldprinzessin“ aus
Berlin, spielt am Sonntag, 02.11.2014 im Frauenzentrum Courage/Volksbad
Buckau ein Soli-Konzert für das Netzwerk #blockmd.
Wir sagen schon mal Danke für den Support!
Dota Kehr ist als „Die Kleingeldprinzessin“ aus Berlin bekannt.
Diesen Namen hat sich die Sängerin von ihren Weltreisen mitgebracht, auf
denen sie als Straßenmusikerin durch die Lande zog. Die Berlinerin
vereint in ihrer Musik, neben lateinamerikanischen Klängen a la Bossa
Nova, Elemente des Jazz, Swing aber auch sanftem Folk Rock. Ihre Texte
handeln von gesellschaftlichen Zuständen und der Liebe.
Die Einnahmen des Konzertes unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit von #blockmd.
Heute Abend findet eine spannende Veranstaltung des Bündnis Studierende gegen Rechts statt, auf die wir gerne hinweisen möchten:
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich immer
mehr Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Spektren an
vielfältigen Protestformen gegen den jährlichen Naziaufmarsch in
Magdeburg beteiligen. Für Bevölkerung, Verwaltung, Politik und Stadt ist
dies eine enorme Herausforderung; dieser gesamtgesellschaftlichen Bandbreite möchten wir ein Forum bieten und haben zu einer Podiumsdiskussion geladen.
Teilnehmende der Podiumsdiskussion werden sein:
- Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, SPD
- Tino Sorge, Bundestagsabgeordneter, CDU/CSU (angefragt)
- Birke Bull, Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende, Die Linke
- Tom Assmann, Kandidat Stadtrat, Bündnis 90/Die Grünen
- Andreas Schomaker, Polizeipräsident der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Wieder einmal konnten hunderte Nazis weitestgehend ungestört durch Magdeburg marschieren, wieder einmal ist dies einer logistischen „Meisterleistung“ der Polizei zu verdanken, wieder einmal müssen die Blockadebündnisse einen Rückschlag hinnehmen. Doch es war nicht alles schlecht am Samstag, den 18. Januar 2014. Unsere Schilderungen berufen sich auf mehrfach verifizierte Informationen und Tatsachenbeschreibungen von Augen- und Ohrenzeug*innen sowie veröffentliche Informationen von Medienschaffenden, Bündnissen etc.
-PRESSEMITTEILUNG-
Überall in deutschen Städten und Dörfern findet man sie: menschenverachtende Graffiti, Hass-Schmierereien. Die 69-jährige Menschenrechtsaktivistin und Antifaschistin Irmela Mensah-Schramm ist seit Jahrzehnten unterwegs mit Spachtel, Bürsten, Lösungsmittel, Pinsel und Farbe, um diese Zeugnisse des Hasses zu entfernen. Dabei dokumentierte die selbst ernannte "Polit-Putze" ihre Arbeit und stellte daraus ihre Ausstellung zusammen, um die Betrachter*innen für die Allgegenwärtigkeit des Hasses in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren.
Die Ausstellung „Hass vernichtet“ ist im Rahmen der Kampagne gegen den Naziaufmarsch am 18. Januar im Zeitraum vom 08. bis zum 31. Januar in Magdeburg zu sehen. Wir als linke Hochschulgruppe des SDS freuen uns außerordentlich, die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Magdeburg zeigen zu dürfen. Besonders erfreut sind wir über die Anwesenheit von Irmela Mensah-Schramm bei der Eröffnungsveranstaltung am 08. Januar 2014. Frau Schramm zählt deutschlandweit sicherlich zu den beeindruckendsten AktivistInnen gegen Rechts, zieht sie doch seit 20 Jahren fast täglich durch ganz Deutschland, um neonazistische Propaganda aufzuspüren und zu entfernen.
Überall in deutschen Städten und Dörfern findet man sie: menschenverachtende Graffiti, Hass-Schmierereien. Irmela Mensah-Schramm, seit Jahrzehnten unterwegs mit Spachtel, Bürsten, Lösungsmittel, Pinsel und Farbe, um diese Zeugnisse des Hasses zu entfernen. Dabei dokumentierte die selbst ernannte "Polit-Putze" ihre Arbeit und stellte daraus ihre Ausstellung zusammen, um die Betrachter*innen für die Allgegenwärtigkeit des Hasses in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren.
Kein Naziaufmarsch in Magdeburg! Gegenproteste, Blockaden, Bündnisse.
Magdeburg – der letzte verbliebene Großaufmarsch von Neonazis in Deutschland? Nachdem zum Teil über 20.000 Menschen mittels Massenblockaden den Naziaufmarsch in Dresden, der als größer Naziaufmarsch Europas galt, zur Geschichte gemacht haben, scheint sich der Fokus immer mehr nach Magdeburg zu verlagern. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts verzeichnet seit 1998 Aktivitäten von Neonazis rund um das Datum der Bombardierung der Stadt durch die Royal Air Force, dem 16.01.1945. Damals, 1998, beteiligten sich acht Neonazis an der städtischen Kranzniederlegung. Spätestens seit 2001 haben die Naziaktivitäten Aufmarschcharakter und bereits 2005, zum 60. Jahrestag der Bombardierung, kam dann eine vierstellige Anzahl an Neonazis zusammen, um durch Magdeburg zu marschieren, eine Anzahl, die erst 2010 wieder erreicht werden konnte. Trauriger zahlenmäßiger „Höhepunkt“ ist der 14. Januar 2012, an dem 1300 Neonazis aus dem NPD-, JN- und Kameradschaftsspektrum fast ungehindert an etwa 800 Gegendemonstrant*innen vorbeimarschieren konnten.