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Mittwoch, 2. Dezember 2015

Pop ist politisch - Vortrag und Party am 3.12.!

Wo? Thiembuktu in der Thiemstraße13 - Magdeburg Buckau
Wann? 03.12.15 19Uhr

Nie wieder Deutschpop. 

Auch wenn es die Fans von Bands wie Frei.Wild oder den böhsen onkelz nicht wahrhaben wollen, so sind sie nicht nur Anhänger von Rotzrockbands mit fragwürdigen Einstellungen, sondern glauben an die Möglichkeiten des Unmöglichen: an unpolitische Popmusik. Denn diese lässt sich weder frei von der ökonomischen Basis, noch der sozialen Situation des Interpreten, noch der historischen Phase in der sie konsumiert wird oder wurde betrachten. So traurig die kapitalistische Realität hinter der schillernden Popfassade klingen mag, die Wahrheit ist: Produkte der Kulturindustrie wollen unsere Gefühle ansprechen und unsere Bedürfnisse erfüllen, dass wir sie konsumieren und uns vom und für den Arbeitsalltag zu erholen.

Dienstag, 19. November 2013

Strom & Wasser feat. THE REFUGEES am 06.12. in Magdeburg! Konzert + Film "can't be silent"

Dieses Projekt ist wirklich einzigartig: der Liedermacher Heinz Ratz hat 80 Flüchtlingslager in Deutschland besucht und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden, die durch Reise- und Arbeitsverbote keine Chance haben, ihre Musik zu spielen. Das hat ihn entsetzt und er hat seine Combo "Strom & Wasser" noch durch ein "feat. The Refugees" erweitert, eine Cd mit knapp 20 Flüchtlings-Musikern aufgenommen, brillante Rezensionen und Features bis hin zu einem weltweit ausgestrahlten halbstündigen Bericht der BBC bekommen und kommt auch mit dieser Band am 06. Dezember 2013 in das OLI-Kino nach Magdeburg im Rahmen seiner deutschlandweiten Konzerttour. Mit Musikern aus Gambia, der Elfenbeinküste, Afghanistan, Griechenland, Russland und dem Kosovo feiern "Strom & Wasser feat. the Refugees" trotz des überaus ernsten politischen Hintergrunds ein fulminantes musikalisches Feuerwerk aus lebensfrohen Dub, Reggae, Hip Hop und Balkanbeat-Nummern.

Montag, 4. November 2013

100 Prozent + x statt Kürzungspolitik!

Bildquelle: DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
Positionspapier der Linksjugend ['solid] / SDS.Die Linke Magdeburg zu den Protesten gegen die Kürzungspolitik der Landesregierung

1. Universitäten und Hochschulen

Wir, Linksjugend ['solid] und SDS.Die Linke Magdeburg, lehnen die Kürzungspläne der Landesregierung im Hochschulbereich entschieden ab und engagieren uns deshalb vom Tag der Gründung an im Hochschulbündnis Magdeburg-Stendal.

Derzeit beraten die Hochschulrektoren über ein vertrauliches Papier aus dem Wissenschaftsministerium. Am Ende der im Anschluss stattfindenden Verhandlungen zwischen Landesrektorenkonferenz und Wissenschaftsministerium wird mit Sicherheit das Ergebnis stehen, dass die Kürzungen weniger drastisch ausfallen, als anfangs befürchtet. 

Sonntag, 23. Juni 2013

Bildung: Kostenfaktor oder Menschenrecht?

Podiumsdiskussion anlässlich der aktuellen Großproteste gegen die Kürzungspolitik der Landesregierung*


Wann? Donnerstag, 04. Juli 2013, ab 18 Uhr
Wo? Otto-von-Guericke-Universität, Gebäude 5, Hörsaal 4
Wer? Wulf Gallert (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Landtag von Sachsen-Anhalt), Thomas Lippmann (GEW-Landesvorsitzender), Nicole Stelzer (Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.), ein*e Vertreter*in des kritischen Lesekreises des Infoladens [Salbke], Maximilian Schwarz (RCDS Magdeburg) sowie ein*e Vertreter*in des Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt.

Sachsen-Anhalt erlebt zurzeit die größten Hochschulproteste in der Geschichte des noch jungen Bundeslandes. Aber auch andere von Kürzungsandrohungen in Alarmbereitschaft versetzte Bereiche wie die Kulturlandschaft, die Kinder- und Jugendhilfe oder die Soziale Arbeit beteiligen sich immer stärker an den Anti-Kürzungs-Protesten. Nachdem am 30. April 2013 über 7.000 Menschen in Halle auf die Straße gingen, legte Magdeburg einen Monat später, am 30. Mai 2013, mit 10.000 noch einen drauf. Das landesweite Hochschulbündnis wollte die Protestwelle nutzen und rief ein weiteres Mal zur Großdemonstration vor dem Landtag in Magdeburg auf. Über 50 Busse aus Halle stünden für den 12. Juni zur Verfügung, hieß es. Der Landesregierung schlotterten bereits die Knie - doch dann kam das Hochwasser...