Mittwoch, 7. Februar 2018

21. Todestag von Frank Böttcher

Frank Böttcher, 17 Jahre alt, Punk, möchte am 07. Februar 1997 eine Handverletzung im Klinikum Olvenstedt behandeln lassen. Auf dem Hinweg begegnet er einer Gruppe von Nazis, die ihn anpöbeln. Sie werden ihn ein paar Stunden später an der Haltestelle "Klinikum Olvenstedt" mit sieben Messerstichen und Fußtritten zum Kopf umbringen. Frank Böttcher musste sterben, weil er anders aussah als sie, weil er nicht in das Weltbild der Nazis passte.

Er war nicht das erste und auch nicht das letzte Opfer von nazistischer Gewalt. Allein in Magdeburg sind seit 1990 mindestens vier Opfer zu betrauern, von denen aber nur drei "offiziell anerkannt" werden - bundesweit sind es 188. Um die Anerkennung als "Opfer rechter Gewalt" gibt es seit Jahrzehnten einen politischen Streit. Während die "offiziellen" Organe wie das BKA lediglich 75 zählen, sind es bei unabhängigen NGOs wesentlich mehr.

Montag, 4. Dezember 2017

MALI BLUES (Filmvorführung) | 5.12. ab 19 Uhr im Moritzhof

MALI BLUES erzählt von vier Musiker*innen aus dem westafrikanischen Mali, die mit ihrer Musik für einen toleranten Islam und ein Land in Frieden kämpfen.

Das westafrikanische Land Mali gilt als Wiege des Blues, den verschleppte Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr.


Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die Musiker. Viele Musiker fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der Islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz. Der Kinofilm MALI BLUES erzählt die Geschichten von vier Musiker*innen, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt.


Montag, 24. Juli 2017

Gruppenplenum 27. Juli 2017


Wo?     Ebendorfer Straße 3
           39108 Magdeburg
           

Wann? 17 Uhr


                                                  (bd)


Freitag, 14. April 2017

Ostermarsch 2017 - Pax an!

Was: Ostermarsch 2017 und 286. Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe
Wann: Ostermontag, 17. April 2017, 11:55 Uhr
Wo: in Stendal, Bahnhofvorplatz

Donnerstag, 30. März 2017

Plenum fällt aus.

Leider fällt unser wöchentliches Plenum heute aus.

Wir sind dann wieder nächste Woche Dienstag 18 Uhr in der LGST Magdeburg. (pm)

Dienstag, 31. Januar 2017

Die Hörsaalbesetzung von Magdeburg und die Opfer-Klaviatur der AfD

Ein schockierendes Bild der schweren Uni-Krawalle
Am 12. Januar 2017 verhinderten 400 Studierende, Schüler*innen und andere die erste Veranstaltung der AfD-Hochschulgruppe 'Campus Alternative' an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Während Videos und Beiträge zu den Protesten in den sozialen Medien durch die Decke gingen - bei Youtube trendete ein Video auf Platz 3 - und das Echo dort zum großen Teil positiv war, stieß die Aktion bei einigen Medienschaffenden, dem Rektor Strackeljahn und dem Innenminister Holger Stahlknecht (CD) auf zum Teil scharfe Kritik bis hin zur kollektiven Kriminalisierung aller Demonstrant*innen als "Antidemokraten", "Krawallmacher" und "Gewalttäter". Die Medienstrategie der AfD, sich als das ewige Opfer einer angeblich ausgrenzenden Praxis durch Menschen, die keine Lust auf die faschistoiden Gesellschaftsentwürfe der AfD haben, zu stilisieren, ging, zumindest was die Ebene der veröffentlichten Meinung angeht, auf.