Posts mit dem Label Kinder- und Jugendpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kinder- und Jugendpolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 4. November 2013

100 Prozent + x statt Kürzungspolitik!

Bildquelle: DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
Positionspapier der Linksjugend ['solid] / SDS.Die Linke Magdeburg zu den Protesten gegen die Kürzungspolitik der Landesregierung

1. Universitäten und Hochschulen

Wir, Linksjugend ['solid] und SDS.Die Linke Magdeburg, lehnen die Kürzungspläne der Landesregierung im Hochschulbereich entschieden ab und engagieren uns deshalb vom Tag der Gründung an im Hochschulbündnis Magdeburg-Stendal.

Derzeit beraten die Hochschulrektoren über ein vertrauliches Papier aus dem Wissenschaftsministerium. Am Ende der im Anschluss stattfindenden Verhandlungen zwischen Landesrektorenkonferenz und Wissenschaftsministerium wird mit Sicherheit das Ergebnis stehen, dass die Kürzungen weniger drastisch ausfallen, als anfangs befürchtet. 

Dienstag, 10. September 2013

Demo gegen Kürzungspolitik der Landesregierung am 12.09.13 vor dem Landtag


Am Donnerstag, den 12.09.13., ist mal wieder Landtagssitzung. Dort sollen die Kürzungspläne der Landesregierung vorgestellt werden. Zahlreiche Akteur*innen rufen zu begleitenden Protesten auf, u.a. Gewerkschaften, Jugendverbände, Studierende, Personalräte u.v.m. Auch wir unterstützen die Proteste mit Nachdruck und rufen alle Menschen dazu auf, sich daran zui beteiligen, denn "Zukunft lässt sich nicht wegsparen"!

Treffpunkt 15:00 Uhr, Domplatz!


Mittwoch, 21. November 2012

Offener Brief der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe Magdeburgs

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Offenen Brief des StadtJugendRings Magdeburg, der hier veröffentlich wurde und dort auch unterzeichnet werden kann. Wir unterstützen diese Petition und fordern eine andere Politik in dieser Stadt!


Liebe Kinder, Jugendliche und Eltern,

mit großem Bestürzen haben wir die Kürzungsvorschläge der Verwaltung des Jugendamtes zum Haushalt 2013 zur Kenntnis genommen. Wieder sollen bei den in der Jugendhilfe tätigen freien Trägern weit über 300.000 Euro einspart werden. Dies ist aus Sicht der Aktiven in der freien Kinder- und Jugendhilfe Magdeburgs auf gar keinen Fall möglich.

Samstag, 22. September 2012

»Bundeswehr wird ein hippes und cooles Image verpaßt«

Quelle: Junge Welt, 21. September 2012

"Rekrutenwerbung in Bravo: »krasse Wasserwettkämpfe« und »crazy Strandspiele«. Ein Gespräch mit Robert Fietzke [Mitglied unserer Jugendgruppe :-)]

Interview: Michael Schulze von Glaßer

Robert Fietzke ist Landesjugendkoordinator der Linkspartei in Sachsen-Anhalt und hat eine Protestgruppe gegen die Bundeswehr-Werbung im Jugendmagazin Bravo auf Facebook mitinitiiert

Die Bundeswehr wirbt zur Zeit auf den Internetseiten des Jugendmagazins Bravo für zwei Ferienlager.

Samstag, 11. August 2012

Magdeburg - kleingeistig, kreativfeindlich, borniert, phantasielos?


Logo des StadtJugendRing Magdeburg e.V.
Bemerkenswertes Statement des StadtJugendRing Magdeburg e.V. (veröffentlich auf: http://www.sjr-magdeburg.de/ottoneindanke)

"An diesem Eindruck arbeiten mindestens viele Verantwortliche der Stadt kontinuierlich, konsequent und intensiv. Und viele Magdeburger und Magdeburgerinnen auch. Da nützt auch die kritikfreie Lobhudelsommerkampagne der Volksstimme nichts. Die erinnert gut an alte Zeiten. Gutsituierte Familien loben sich und die guten Bedingungen für ihre Kinder. Diese werden wohl aus Magdeburg abhauen, sobald sie können. Denn die jugendlichen Lebenswelten interessieren diese Stadt meist nicht. Vor allem immer dann nicht, wenn sie an den engstirnigen und eingefahrenen Erwachsenenhorizonten rütteln und neue Gestaltungsformen suchen. Jugend ist hier immer dann genehm, wenn sie ordentlich, leise, duckmäuserisch und erwachsenenkonform durch die Stadt schleicht. Zum Beispiel wenn sie sich artig zu ergebnisfreien Diskussionsabenden ins Rathaus trollt. Die Stadt gehört doch eigentlich den Menschen, die hier wohnen - oder? In Magdeburg nicht! 

Donnerstag, 12. Juli 2012

Die Inkompetenz der Bundesfamilienministerin kennt (mal wieder) keine Grenzen

Bildquelle: Nik Styles / pixelio.de
Pressemitteilung, Linksjugend ['solid] Sachsen-Anhalt

Zu den Plänen des Bundesfamilienministeriums, Jugendliche unter 16 Jahren von öffentlichen Veranstaltungen mit Alkoholausschank nach 20 Uhr generell auszuschließen, erklärt Landesjugendkoordinator Robert Fietzke:

„Die Linksjugend [’solid] Sachsen-Anhalt lehnt eine Verschärfung des Jugendschutzes in Bezug auf den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit kategorisch ab. Wir fordern vielmehr ein Ende der bereits stattfindenden Repressionen in diesem Bereich, wie z.B. das bereits vielerorts verhängte Verbot von Alkoholkonsum an öffentlichen Plätzen. Derartige Maßnahmen kriminalisieren Jugendliche lediglich nur und stehen einer, nach unseren Vorstellungen, auf Mündigkeit und Emanzipation basierenden Jugendpolitik diametral gegenüber.“

Donnerstag, 21. Juni 2012

Spendenaktion für Kinder und Jugendliche des Asylheims

Wir unterstützen eine Spendenaktion für die Kinder und Jugendlichen im Asylheim Magdeburg. Einige StudentInnen der Hochschule Magdeburg sammeln am 19. Juli Sachspenden in Form von Schul-, Bastel- und Spielwaren. Aus den eingegangen Spenden werden Schultüten und weitere kleine Geschenke für die Einschulung von insgesamt neun ErstklässlerInnen gebastelt.


Ihr wollt die Aktion unterstützen? Dann bringt eure Spenden am 19. Juli im Zeitraum von 9 bis 15 Uhr zum Büro von Prof. Jochen Fuchs in die Hochschule! Ihr findet das Büro im Haus 1, Raum 0.39.2. Anreise: http://goo.gl/maps/ooPq. Achtet darauf, dass die Sachen in gutem Zustand sind.


Sollte es euche nicht möglich sein, die Sachen an diesem Tag abzugeben, könnt ihr euch auch gerne an uns wenden: linke.jugend.md@gmail.com, wir sammeln das dann ein und geben es an diesem Tag ab. Wir bedanken uns bei den InitiatorInnen dieser Aktion und schon mal im Voraus bei den lieben SpenderInnen!

Montag, 30. April 2012

Heraus zum 1. Mai!

Demo des DGB
Beginn: 10.00 Uhr
Ort: Alter Markt
Dort werden auch wir mit einem Infostand vertreten sein. Schaut mal vorbei und holt euch aktuelles Material ab.


Aktionstag der freien Kinder- und Jugendhilfe
Beginn: 10.00 Uhr
Ort: Alter Markt
Träger_innen der freien Kinder- und Jugendhilfe und der Stadtjugendring organisieren sich, um gegen die Kürzungen der Stadt Magdeburg mit einem Volumen von sage und schreibe 550.000€ zu protestieren. Wir haben in einer Pressemitteilung unsere Solidarität bekundet und möchten nach wie vor alle Magdeburgerinnen und Magdeburger aufrufen, sich an diesem Aktionstag zu beteiligen. Diese Einrichtungen machen unvorstellbar wichtige Arbeit. Eine derartige krasse Kürzung ist nicht nur unsozial, sondern auch kurzsichtig, müssen die Einwohner_innen Magdeburgs doch später mit den Folgekosten leben, etwa verursacht durch starke Anstiege von Gewalttaten insbesondere jener mit fremden- und menschenfeindlichen Hintergrund. 


Demo "Grenzenlose Solidarität statt einzwängendem Kapitalismus"
Beginn: 12.00 Uhr
Ort. Alter Markt
Auch an dieser Demo werden wir teilnehmen. Im Anschluss an die Demo gibt's dann noch Party und ein kostenloses Konzert mit z.B. Vit-Armin B in Stadtfeld.


Aus dem Aufruf: "Grenzenlose Klassensolidarität, statt einzwängendem Kapitalismus!
Der 1. Mai hat bereits eine lange und internationale Tradition. Seit fünf Jahren demonstrieren wir in Magdeburg wieder am 1.Mai, um diesen kämpferisch zu begehen. Wir gehen an diesem Tag auf die Straße, um zu einer Stimme der Ausgebeuteten zu werden. Wir werden uns auf der Straße kämpferisch Gehör verschaffen, um dem kapitalistischen Ausbeutungsgedanken zu widersprechen. Der Kapitalismus wird sein Ende finden und zwar durch unsere Solidarität! Unser Ziel dabei in Magdeburg ist es an diesem Tag die lokalen sowie internationalen Kämpfe in einen gemeinsamen Kontext zu setzen."
[...weiterlesen] 

Freitag, 27. April 2012

Linksjugend & SDS unterstützen Aktionstag der freien Kinder- und Jugendhilfe

Pressemitteilung

Die freie Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Magdeburg ruft zur Beteiligung an einem Aktionstag gegen die Kürzungen der Stadt Magdeburg im Kinder- und Jugendbereich auf. Der Stadtverband der Linksjugend ['solid] und die Hochschulgruppe des SDS.Die Linke unterstützen dieses Anliegen:


"Wir rufen ebenfalls dazu auf, sich an den Aktionen gegen die irrationale Kürzungspolitik der Stadt Magdeburg zu beteiligen. Wir solidarisieren uns mit allen freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, die vom Spardiktat der Verwaltung betroffen sind. Es steht eine Menge auf dem Spiel. Eine Stadtpolitik, die sich teure und sinnlose Imagekampagnen leistet und gleichzeitig bei Kindern und Jugendlichen spart, muss dringend hinterfragt werden." meint Robert Fietzke vom Jugendverband dazu.


Die Stadt Magdeburg will insgesamt 550.000€ in der Jugendhilfe einsparen (Vgl.: Pressemitteilung vom 07. April). Die Hauptlast soll im Wesentlichen auf den freien Trägern liegen. "Die Situation im Sozialbereich ist ohnehin schon schwierig. Alles, was nicht zu den pflichtigen Aufgaben zählt, also auch neue pädagogische Wege, innovative Projekte und Nischen der Jugendhilfe, hat immer wieder zu kämpfen. Die Abhängigkeit von Zuweisungen ist enorm, so dass schon jetzt die meisten Arbeitsverhältnisse befristet sind. Das ist nicht nur für die Kinder und Jugendlichen prekär, das ist auch fatal für die Sozialarbeiter_innen und Pädagog_innen." so Fietzke, selbst Student der sozialen Arbeit.


Liebe Magdeburgerinnen und Magdeburger, "kommt am 1. Mai zum Alten Markt und zeigt mit uns gemeinsam , wie wichtig die Arbeit der freien Kinder- und Jugendhilfe ist."!


Datum: 1. Mai
Zeit: 10.00 Uhr (zeitgleich mit der 1.-Mai-Demo des DGB "Gute Arbeit für Europa")
Ort: Alter Markt

Samstag, 7. April 2012

Pressemitteilung

Magdeburg, 07. April 2012: Kürzungen im Jugendbereich in Magdeburg - das goldene Kalb des Sparens


Dank des Haushaltsbeschlusses des Stadtrates Magdeburg durfte sich der Jugendhilfeausschuss der Stadt am vergangenen Donnerstag mit Kürzungen von 550.000 Euro befassen. Diese Summe ergibt sich aus der allgemeinen Sparvorgabe des OB Lutz Trümper (SPD) von zehn Prozent, welche stur nach dem Rasenmäherprinzip auf alle Ressorts gleichermaßen Anwendung finden soll. Dabei wird vollkommen ausgeblendet, dass nicht alle Bereiche ein gleiches Einsparvermögen besitzen und es Arbeitsbereiche gibt, die bereits heute kaum mehr Einsparmöglichkeiten vorweisen.

Da die Stadt Magdeburg im Rahmen der Pflichtaufgaben keine Einsparpotentiale erzielen kann, werden die Kürzungen vorwiegend auf die so genannten freiwilligen Bereiche – also vor allem Kultur und Soziales – umgelegt. Die Betroffenen werden also mal wieder vor allem diejenigen Menschen sein, die Hilfe am meisten benötigen.

550.000 Euro Zwangseinsparungen, getragen zu je 50 Prozent von den Freien Trägern und den kommunalen Einrichtungen, gefährden die Kinder- und Jugendarbeit in Magdeburg in akutem Maße. So wird es als eine direkte Folge weder auf dem Werder noch in der Altstadt auch nur ein kommunales Projekt im Jahr 2012 geben.

Für Linksjugend ['solid] und SDS.Die Linke erklärt Michael Friedel: „Während für die neue Otto-Imagekampagne der Stadt Millionen ausgegeben wurden, ist für Kinder und Jugendliche, aber auch andere soziale und kulturelle Projekte und Einrichtungen, scheinbar jeder Cent einer zu viel. Die gewählten Einsparziele zeugen von sozialer und politischer Verantwortungslosigkeit und fehlender Weitsicht in Magdeburg.“

„Angesichts der Probleme mit Neonazis in Magdeburg ist es sträflich, die Kinder- und Jugendhilfe und andere Projekte immer mehr zu beschneiden. Gerade diese Träger sind es doch, die wichtige Angebote bieten, um junge Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, über Rassismus und Faschismus aufklären und Alternativen zum Nazi-Lifestyle bieten.“, so Friedel weiter.

Wir, als Vertreter_innen der Jugendstrukturen der Partei DIE LINKE, rufen die Stadtratsmitglieder unserer Fraktion auf, sich gegen diese stur-radikale Kürzungspolitik zu stellen. Wir werden in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring e.V. über geeignete Gegenmaßnahmen zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses beraten.