Mittwoch, 4. März 2015

Frauen*kampftag 2015

Der März 2015 wird kämpferisch! Am Internationalen Frauen*tag 2015 werden nicht nur Rosen verteilt und Grüße versendet, sondern der 08. März wird wieder zu einem Frauen*kampftag erhoben.und wie im letzten Jahr wird eine kämpferische Demo in Berlin und zahlreiche dezentrale Veranstaltungen und Events geben! 

Feministische Kämpfe verbinden!
 
Der internationale Frauen*kampftag steht für das Ringen um rechtliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Gleichstellung, sowie für Teilhabe und für ein selbstbestimmtes Leben frei von Diskriminierung und Gewalt. Mehr als 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauen*kampftag haben wir noch allen Grund am 8. März auf die Straße zu gehen. Erwartungen, Stereotype und Normen zwängen uns alltäglich in geschlechtsspezifische Rollen, werten Weiblichkeit ab und Männlichkeit auf. Über die Kategorie Geschlecht wird politische und gesellschaftliche Macht ungleich verteilt und Menschen systematisch ungleich behandelt. 

Aufruf, Anreise, Materialbestellung und alle weiteren Infos: http://www.frauenkampftag2015.de/

Samstag, 28. Februar 2015

Gedenken an die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma

Am morgigen Sonntag jährt sich die Deportation der Magdeburger Sinti und Roma zum 80. Mal. Wir möchten dazu aufrufen, sich der Gedenkveranstaltung des Bündnis gegen Rechts anzuschließen und dokumentieren hier den Aufruf:

Am 4. März jährt sich zum 80. Mal der Beschluss der Stadt zur Einrichtung des sogenannten Zigeunerlagers am Holzweg. Dort mussten alle Sinti und Roma aus der Region Magdeburg unter widrigen Lebensumständen wohnen. Am 1. März 1943 wurde das Lager aufgelöst, seine Bewohner_innen nach Auschwitz deportiert und 340 von ihnen ermordet. Ihrer gedenkt das Bündnis gegen Rechts am Sonntag, den 1. März, um 16 Uhr an der Namensstele beim Florapark (Olvenstedter Graseweg).

Zum Hintergrund
Am 1. März 1943 wird das „Zigeunerlager“ Magdeburg in einer gemeinsamen Aktion von Gestapo und Polizei aufgelöst. Sämtliche Bewohner_innen werden verhaftet und mit 10 bis 15 Lastwagen zum Magdeburger Polizeipräsidium gebracht. Einige Sinti und Roma, die nicht im Lager gelebt haben, werden von der Polizei gewaltsam aus ihren Wohnungen gezerrt und ebenfalls im Polizeipräsidium inhaftiert. Tags darauf werden die Inhaftierten nach dem Eintreffen weiterer Sinti und Roma aus der Region vom Güterbahnhof mit dem Zug nach Auschwitz deportiert. Von 470 Deportierten überleben 340 den Holocaust nicht. 

(Quelle: Gedenkjahr Magdeburg)

Montag, 26. Januar 2015

Filmabend anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz

Dienstag, 27. Januar 2015
19:30 Uhr im Café Central

Zug des Lebens
F/R/NL/BE 1998, Regie: Radu Mihaileanu

1941. Ein kleines jüdisches Städtchen irgendwo im Osten Europas. Der Dorfnarr Schlomo überbringt den Bewohnern schlimme Nachrichten: die deutsche Wehrmacht stehe bereits im Nachbarort, die jüdische Bevölkerung werde deportiert. Noch am selben Abend ruft der Rabbi den Rat der Weisen zusammen und man berät was zu tun ist. Ausgerechnet Schlomo hat eine rettende Idee: die Selbstdeportation. Die Gemeinde kauft einen Zug, zwanzig Männer kleiden sich in deutsche Uniformen und lernen die deutsche Sprache. Eines Nachts kann sich der Zug mit allen Dorfbewohnern in Bewegung setzen, bewacht von den falschen SS-Männern. Das Ziel heißt jedoch nicht Auschwitz, sondern Palästina. [1]


Autorenfilmer Radu Mihaileanu ist mit ‚Zug des Lebens‘ das Kunststück gelungen, die schreckliche Thematik der Judenvernichtung in einem intelligenten, sensiblen und dabei oft brüllend komischen ‚Rail-Movie‘ zu verarbeiten. Den Vergleich mit Roberto Benignis Film ‚Das Leben ist schön‘ braucht der ‚Zug des Lebens‘ nicht zu scheuen. (Das Erste)

Der Eintritt ist frei. Veganes Catering von KSK gegen Spende wird angeboten.


[1] Institut für Kino und Filmkultur

Montag, 12. Januar 2015

Nous sommes Charlie, nous sommes des humanistes

12 ermordete Menschen in Paris beim Überfall auf die Redaktion von "Charlie Hebdo", eine erschossene Polizistin und vier tote Geiseln in einem jüdischen Supermarkt in Paris. Drei tote Geiselnehmer. Das ist die traurige Bilanz dessen, was sich in den letzten Tagen in Frankreich abgespielt hat. Dass blinder Fanatismus, egal welcher Religion, ins Blutbad führen kann, hat die Geschichte oft genug gezeigt. Ebenso, dass religiöse Menschen, egal welcher Religion, mitfühlend, verständnisvoll und tolerant sein können. Es muss uns bewusst sein, dass die Mörder aus Frankreich ebenso wenig die Mehrheit des Islams repräsentieren wie beispielsweise Anders Breivik das Christentum. Anders Breivik, der sich selbst als "Kreuzritter" bezeichnete "der gegen den Islam in Europa kämpft", der eine Bombe in Oslo zündete und auf Utøya insgesamt 69 Menschenleben auslöschte.
 
Und wir müssen diese Menschen bei dem benennen, was sie sind: Mörder. Egal, welche religiöse oder sonstige Rechtfertigung gesucht wird, es bleibt Mord. Im Fall von Charlie Hebdo wurden Waffen gegen Stifte gerichtet, gegen freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit. 
 

Donnerstag, 13. November 2014

I don't like mondays...wenn Verschwörungsfreaks, Antisemiten, Querfrontler, Reichsbürger und Neonazis aufmarschieren, dann heißt das "Friedensbewegung 2014"

Es ist deutsch in Kaltland...Teil II des Antifaschistischen Themensemesters 2014/15!

Nazi-Parole bei der 1. "Friedensmahnwache"(14.04.14)
Die „Friedensbewegung 2014“, die seit März zu "Montagsmahnwachen für den Frieden" aufruft, stellt die politische Linke vor große Herausforderungen. Sie offenbart zum einen, dass es viele Menschen gibt, die aus einem echten friedenspolitischen Interesse auf die Straße gehen, zeitigt aber zum anderen inhaltlich äußerst vermintes Terrain. Von Beginn an fiel sie auf durch allerlei verschwörungsideologische Propaganda. Der Hauptfeind war jedenfalls schnell ausgemacht: die FED. Seit März diskutiert die politische Linke, ob sie dort - auch angesichts eines ihrer absoluten Kernthemen, der Friedenspolitik - mitmachen soll oder ob eine klare Grenzziehung geboten ist. Bei den zentralen AkteurInnen, namentlich Jürgen Elsässer, Ken Jebsen, Andreas Popp und Lars Mährholz - inzwischen kann man auch Xavier Naidoo dazu zählen -, müssen jedenfalls alle linken Alarmglocken klingeln. Zeit für eine kritische Auseinandersetzung mit dieser neuen Bewegung, die vorgeblich nur an Frieden interessiert ist.



Dienstag, 28. Oktober 2014

Solikonzert von "Kleingeldprinzessin" für #blockmd am 02.11.2014!

Vorfreude. Die Sängerin Dota Kehr, die „Kleingeldprinzessin“ aus Berlin, spielt am Sonntag, 02.11.2014 im Frauenzentrum Courage/Volksbad Buckau ein Soli-Konzert für das Netzwerk #blockmd.

Wir sagen schon mal Danke für den Support!

Dota Kehr ist als „Die Kleingeldprinzessin“ aus Berlin bekannt. Diesen Namen hat sich die Sängerin von ihren Weltreisen mitgebracht, auf denen sie als Straßenmusikerin durch die Lande zog. Die Berlinerin vereint in ihrer Musik, neben lateinamerikanischen Klängen a la Bossa Nova, Elemente des Jazz, Swing aber auch sanftem Folk Rock. Ihre Texte handeln von gesellschaftlichen Zuständen und der Liebe.

Die Einnahmen des Konzertes unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit von #blockmd.