Mittwoch, 26. Juni 2013

"Es geht niemanden etwas an, dass ich nichts zu verbergen habe"

Unbekannte*r Aktivist*in: "Es geht niemanden
etwas an, dass ich nichts zu verbergen habe."
PRISM und Tempora sind in aller Munde und angesichts des Ausmaßes der anlasslosen Totalüberwachung des Internets ohne richterlichen Beschluss wird George Orwells 1984 öfter als Vergleich bemüht, als facebook Nutzer*innen hat. Doch wer das Buch kennt, weiß: Winston Smith und alle anderen Bewohner Ozeaniens können die sie überwachenden Bildschirme nicht ausschalten. Uns jedoch steht dies (noch) frei und wir sollten es daher auch tun!

Wie ihr eure Betriebssysteme umstellt, welchen Browser mit welchen add-ons Ihr verwenden könnt, wie ihr spurenlose Internet-Recherchen durchführt, welche eMail-Provider ihr nutzen könnt, mit welchen Clients ihr eure eMails abrufen solltet und wie ihr diese verschlüsselt, welche sozialen Netzwerke ihr bevorzugen solltet, welche alternativen Chat- und VoIP/Video-Konferenzprogramme sich anbieten, wie ihr online-Überweisungen bewerkstelligen könnt, welche online Publikationsplattformen zur Verfügung stehen, wie ihr online Dokumente gemeinsam mit anderen bearbeiten könnt, welche Kartendienste sich anbieten, welche Cloud keine "Klaut" ist, welche Alternativen ihr bei Netzanalysen und DNS-Providern habt und sogar wie ihr ins Darknet kommt: All das haben Netzaktivist*innen übersichtlich auf http://prism-break.org/ in einer Tabelle bereits für Euch zusammengetragen und praktisch verlinkt. Jetzt ist es an Euch: Bequemer Smith oder aktive*r ICH?! ;)
Und immer daran denken: Anna und Arthur halten's Maul! Auch auf facebook


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