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Montag, 21. September 2015

„Warum hat denn niemand dieses Patriarchat zerbombt!?“

Gemeinsame Erklärung von Linksjugend ['solid] Magdeburg & SDS. Die Linke Magdeburg
 

Wir, die Mitglieder der Jugendverbandes und der Hochschulgruppe, verstehen uns als eine antiautoritäre und emanzipatorische Gruppe, die sich jeglichen reaktionären gesellschaftlichen Bestrebungen entgegenstellen wird. Daher haben wir mit großer Verwunderung und Verärgerung die in den letzten Tagen getätigten Aussagen des parteilosen Stadtrates und Mitglied der Fraktion DIE LINKE./ Gartenpartei Marcel Guderjahn zur Kenntnis genommen. Offensichtlich hat dieser entweder die in der Pressemitteilung getätigten Aussagen nicht verstanden, oder er führt tatsächlich unter dem Deckmantel einer herbei fantasierten „Männerfeindlichkeit“ einen Kampf gegen Emanzipation und Gleichberechtigung in dieser Stadt. 

Montag, 25. August 2014

Die Fraktion bei der 5. Parade zum CSD

Auch in diesem Jahr nahmen die beiden neugewählten Stadträte der Fraktion DIE LINKE/Gartenpartei René Hempel und Chris Scheunchen an der 5. Parade zum CSD teil. Unter dem Motto „Akzeptanz! Jetzt!“ startete am vergangenen Samstag um 13.00Uhr die Parade am Alten Markt – laut und bunt. Wie in den vergangenen Jahren waren wir mit einem eigenen Wagen am Start, den die Linke Jugend- und Hochschulgruppe mit viel Liebe zum Detail geschmückt hatte. Zu wummernden Bässen und lauter Musik, die dank des großartigen DJ Lockie durch die Innenstadt hallte, ging es in einer großen Runde ca. zwei Stunden durch Magdeburg.
Die Forderungen der Veranstalter_innen an die Stadt Magdeburg werden wir aufgreifen und unterstützen und uns in der nächsten Zeit dafür einsetzen, dass in Magdeburg, beispielsweise ein Gedenkort für den Arzt Magnus Hirschfeld entsteht. 

René Hempel
Stadtrat


Quelle: Stadtverband DIE LINKE. Magdeburg

Montag, 7. Juli 2014

Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ vom 07. - 19.07. im City Carré

Die bilderreiche Ausstellung setzt sich auf 22 Tafeln mit den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ in den Jahren 2000 bis 2007 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ im November 2011 auseinander.

Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Mehmet Turgut, Habil Kilic, Ismail Yasar, Mehmet Kubasik, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michele Kiesewetter dargestellt. Zu Wort kommen auch Angehörige der Mordopfer. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit den Bombenanschlägen in Köln sowie den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

Der zweite Teil beleuchtet die Neonaziszene der 1990er Jahre sowie die Hilfeleistungen an den NSU-Kern aus einem neonazistischen Netzwerk. Dargestellt werden auch die Gründe, warum die Mordserie nicht aufgedeckt wurde sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex nach dem Auffliegen der neonazistischen Terrorgruppe am 4. November 2011.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Nichts sehen, nichts hören, nicht handeln

Gestern berichtete die Volksstimme über einen Zwist, der es in sich hat: "Seit 2012 spielen Magdeburgerinnen mit Flüchtlingskindern Theater; freiwillig, unbezahlt, ehrenamtlich. Die Kinder sind ihnen ans Herz gewachsen. Deshalb schlagen die Frauen jetzt Alarm, weil sich kaum jemand neben ihnen um sie kümmere. Der Sozialbeigeordnete ist entrüstet - über die Frauen."

Was ist passiert? Vier Magdeburgerinnen besuchen jeden zweiten Donnerstag im Monat die Flüchtlingsunterkunft in der Grusonstraße. Dort bieten sie den Kindern eine kleine Theaterbühne, zum "Schreien, Flüstern, Toben, Schleichen, Kämpfen und Fallenlassen". Musik- und theaterpädagogisch begleitet sollen Zu- und Umgänge mit Emotionen aller Art gefunden werden. Den Kindern bereitet das gemeinsame Schauspiel großen Spaß, wäre da nicht das Problem, dass es nur alle zwei Wochen stattfindet. Betreuungsangebote dieser Art sind rar gesät.

Montag, 4. November 2013

Reaktion auf "Warum wir in die AKL eintreten"

Der folgende Text stammt nicht von uns als (Magdeburger) Gruppe. Weil er einen Debattenbeitrag darstellt und von zwei Magdeburger Genossen unterzeichnet worden ist, wollen wir ihn hier trotzdem posten.

Warum die Eintrittserklärung in die AKL nichts mit dem Wunsch nach Pluralismus zu tun hat - Eine offene Antwort auf „Warum wir in die AKL eintreten“

Liebe Genoss_innen,

offenkundig seid ihr, einige Mitglieder des parteinahen Jugendverbandes Linksjugend ['solid] und des Studierendenverbandes SDS, in die „Antikapitalistische Linke“ (AKL), einer Strömung innerhalb der Partei DIE LINKE, eingetreten. Das ist in einer plutalistischen Partei euer gutes Recht und das Ziel einer pluralistischen Partei sowie eines pluralistischen Jugend- und Studierendenverbandes teilen wir auch mit euch. Dennoch möchten wir einige kritische Fragen, Einsprüche und inhaltliche Erwiderungen an euch richten.

Montag, 14. Oktober 2013

Gegendarstellung zu Volksstimme- und MZ-Artikel zum Landesparteitag


Volksstimme und MZ berichteten* vom Landesparteitag der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt unter anderem folgendes: "Die Linke umgarnt die SPD. Beim Landesparteitag am Wochenende in Magdeburg werden die Zeichen für die Landtagswahl 2016 auf Rot-Rot gesetzt. Protest kommt nur von der Linksjugend." und "Die Linksjugend scheiterte damit, Regierungsbeteiligungen in einem  Antrag auszuschließen („Rot-Rot kann unter den derzeitigen politischen  Bedingungen keine Option sein“)."

Das ist falsch. Die entsprechenden Anträge wurden von drei Einzelpersonen gestellt. Zwei von ihnen, Anne Geschonneck (Halle) und Vincent Streichahn (Halle), die zwar auch im Jugend- sowie im Studierendenverband organisiert sind, aber zu keiner Zeit für den Landesverband der Linksjugend ['solid] oder "die Linksjugend" gesprochen haben, brachten diese Anträge ein. 

Sonntag, 13. Oktober 2013

Grußwort* der kommunistischen Plattform der FDP

Während dem Großteil von uns dieses Wochenende der Weg zum Landesparteitag der Partei DIE LINKE gelang, möchten wir Euch nicht den Erlebnisbericht eines Genossen vorenthalten, der sich durch widrige Umstände plötzlich auf dem Parteitag der KPFDP (Kommunistische Plattform der FDP) wiederfand. Er dokumentierte für uns das "Grußwort zum Parteitag" des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat von Kleinpoppenhagen an der Ursel, Kevin Bommel:


"Liebe Freundinnen und Freunde,

zuerst die gute Nachricht: Diese Partei lebt! Und zwar in uns. Mit uns. Durch uns. Für uns.

In. Mit. Durch. Für.

Das Wort inmitdurchfür kommt aus dem Isländischen und bedeutet frei übersetzt soviel wie "im Zweifel doch eher dogmatisch ausgelebte Solidarität".

Montag, 16. September 2013

Zentrale Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch u.a. mit Gregor Gysi, FlowJob und Vit-Armin B!

Gregor Gysi kommt am Mittwoch, den 18.09.13, nach Magdeburg! Unterstützt wird er dabei von Dr. Rosemarie Hein, der Direktkandidatin der Partei DIE LINKE für den Wahlkreis 70, Thomas Waldheim, Direktkandidat für die Börde, Wulf Gallert, dem Fraktionsvorsitzenden der LINKEn im Landtag, dem Musiker Tino Eisbrenner und FlowJob feat. Vit-Armin B, die eine fette Breakdance- und HipHop-Show hinlegen werden. Los geht's um 18 Uhr im Moritzhof!