Montag, 12. November 2012

Linksjugend ['solid] zeigt Xavier Naidoo und Kool Savas an

Keine Bühne für Homophobie und Gewalt!

 

Mit ihrem Album „Gespaltene Persönlichkeit“ erreichten die Musiker Xavier Naidoo und Kool Savas vor kurzem Platz 1 der deutschen Albumcharts. Hierbei handelt es sich allerdings, was man bei Naidoo vermuten könnte, nicht nur um Softpop mit christlichem Einschlag. Das Album enthält einen sogenannten 'Hidden Track' mit dem Titel „Wo sind“, in dem das Musiker-Duo satanistische Rituale kritisiert. In dem Lied heißt es unter anderem: 

„Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab, und dann ficke ich euch in den Arsch, so wie ihr es mit den Kleinen macht. Ich bin nur traurig und nicht wütend. Trotzdem würde ich euch töten. Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten. Ihr habt einfach keine Größe und eure kleinen Schwänze nicht im Griff. Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist? Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?“

Oury-Jalloh Prozess: Demonstration vor dem Landgericht in Magdeburg am 13.11.2012

Wir dokumentieren hier einen Demonstrationsaufruf von The VOICE Refugee Forum und rufen ebenfalls zur Teilnahme auf!:

Dienstag 13. November 2012 – 9:00 Uhr
Prozesstermin 9:30 Uhr – Saal A23
Halberstädter Straße 8, 39112 Magdeburg

Seit Januar 2011 werden die Todesumstände von Oury Jalloh vor dem Magdeburger Landgericht im Revisionsverfahren erneut verhandelt. Doch die ständigen Prozessbeobachter_innen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.“ sehen, wie sich im Gerichtssaal Staat, Justiz und Polizeibeamt_innen gegenseitig Deckung geben.

Die Kammer des Magdeburger Landgerichtes will den „Prozess“ im Todesfall Oury Jalloh erneut beenden, ohne dass die Todesumstände überhaupt Thema der gerichtlichen Ermittlungen gewesen wären. Am Dienstag den 13.11.2012 soll es die letzte Möglichkeit geben Beweisanträge zu stellen – zuletzt wurden jedoch alle abgelehnt!

Donnerstag, 8. November 2012

Brüderle im Geiste - Ein Brief an Rainer

Bildquelle: http://bit.ly/XnyP2n
Rainer, alte Saufnase,

sehr habe ich mich über Deinen gestrigen Brief gefreut! Und sicher nicht nur ich, sondern auch alle anderen Hausbewohner unserer schnuckeligen Villen-Gemeinschaft in bester Lage. Die Hausbewohnerinnen jetzt mit Sicherheit nicht so, denn an sie war Dein Brief nicht adressiert, aber hey: Schlimm genug, dass Frauen heutzutage wählen dürfen, da reicht's auch, sie in der Anrede zu erwähnen, gell? So "der Form halber"! ;)

Aber mal unter uns: Der Brief ist nicht wirklich ernst gemeint und er sollte erst am 11. ankommen, richtig? Zugegeben, mit Deinem Foto oben rechts sieht das schon ganz dolle seriös aus, aber ein Blick auf den Briefkopf genügt und angesichts des "Bundesminister für Wirtschaft und Technologie a. D." kann man sich ein breits Grinsen nicht verkneifen. Ich bin ja nun auch schon aus einigen Jobs geflogen (unverschuldet, versteht sich!), aber die alle in meinen Briefkopf zu pappen und dreist ein a. D. dahinter zu setzen, darauf muss mensch erstmal kommen! 


Dienstag, 6. November 2012

Kundgebung zur Verhinderung der Wildschweinjagd

Wir dokumentieren an dieser Stellen einen Kundgebungsaufruf der Tierfreunde e.V. Ortsgruppe Magdeburg/ Antispeziestische Aktion Magdeburg 


Wir, die Tierfreunde e.V. Ortsgruppe Magdeburg/ Antispeziesistische Aktion Magdeburg, halten zur nächsten Stadtratssitzung am 8.11.2012 von 15.00-20.00 Uhr eine Protestkundgebung vor dem Rathaus, Alter Markt, in Magdeburg ab. An diesem Tag wollen wir unserem Unmut über die Bejagungspläne der Stadtverwaltung zum Ausdruck bringen. Es ist seitens der Stadt geplant, die 60-80 im Stadtpark Rotehorn lebenden Wildschweine durch die Kreisjägerschaft noch in diesem Jahr bei einer Treibjagd und späteren Ansitzjagd töten zu lassen.

Dieses Vorgehen wollen wir nicht zulassen!!!

Die Stadtratsitzung soll auch von uns als ZuschauerInnen verfolgt werden. Wir fordern den Magdeburger Stadtrat, sich gegen die Bejagungspläne auszusprechen und fordern die Stadtverwaltung auf, sich von Fachleuten (Wildtierbiologen, keine Jäger!) beraten zu lassen, Alternativen zum Abschuss der Tiere und vorbeugende Vergrämungsmaßnahmen umzusetzen!


Quelle: https://www.facebook.com/events/336747783087991/

Montag, 5. November 2012

„Kinder der Steine, Kinder der Mauer“

Gemeinsame Veranstaltung von Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Vereinigung der Freunde Palästinas in Sachsen-Anhalt e.V. und Linksjugend [’solid] Magdeburg

14. November 2012, 19 Uhr, Eine-Welt-Haus

Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit Regisseur Robert Krieg.

 
Bethlehem, 1989: Sechs um die 10 Jahre alte Jungen lassen sich auf einem Schwarz/Weiss-Foto verewigen. Es ist die Zeit des ersten Palästinenser-Aufstands, die Zeit von Robert Kriegs Dokumentation „Intifada – Auf dem Weg nach Palästina“. Die Gegenwart: Die Filmemacher von damals reisen einmal mehr nach Bethlehem, um den Lebenswegen der fotografierten Jungen nachzuspüren. 


„Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten.“

Redebeitrag der Linksjugend ['solid] Magdeburg auf der Kundgebung anlässlich des Gedenkens der Opfer des NSU am 04. November 2012 vor dem Hauptbahnhof (es gilt das gesprochene Wort)

Ich möchte meinen Beitrag mit einem Zitat beginnen, mit einem Zitat einer Person, die erst einmal mit der Sache an sich nichts zu tun hat, aber trotzdem Vieles ausdrückt, was mir durch den Kopf geht. Das Zitat ist von Christian Morgenstern, der nämlich gesagt hat:

„Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten.“.

Und leider muss ich zugeben, dass ich diesen Umstand für unmöglich gehalten habe. Den Umstand, dass eine neofaschistische Terrororganisation, gedeckt oder unbeobachtet von Ämtern und Institutionen dieses Staates, ungehindert mordend und bombend durch Deutschland fahren konnte. Grund für die Morde an mindestens zehn Menschen war purer Rassimus. Und genau das ist das Problem: Das Problem heißt Rassimus!