Überall in deutschen Städten und Dörfern findet man sie: menschenverachtende Graffiti, Hass-Schmierereien. Irmela Mensah-Schramm, seit Jahrzehnten unterwegs mit Spachtel, Bürsten, Lösungsmittel, Pinsel und Farbe, um diese Zeugnisse des Hasses zu entfernen. Dabei dokumentierte die selbst ernannte "Polit-Putze" ihre Arbeit und stellte daraus ihre Ausstellung zusammen, um die Betrachter*innen für die Allgegenwärtigkeit des Hasses in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren.
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Ausstellung "HASS VERNICHTET" von und mit Irmela Mensah-Schramm, ab 08.01.14 in Magdeburg
Montag, 9. Dezember 2013
Bernburger Frieden? Zu früh gefreut! Proteste gegen die Kürzungspolitik der Landesregierung gehen weiter
Das
Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt ruft zum 11.12.2013 zu einer
Demonstration vor dem Landtag auf. Am Protest wird sich ab 13 Uhr bis zum Ende des Sitzungstages ein breites Bündnis von Studierenden,
Hochschulmitarbeitern, Gewerkschaften im Erziehungs- und
Bildungsbereich, Kulturschaffenden und weiteren von den Kürzungen
bedrohten Gruppen aus dem gesamten Bundesland beteiligen. Die
Demonstration findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Bildung braucht Zukunft" statt.
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Informationsveranstaltung zum 18. Januar 2014
Kein Naziaufmarsch in Magdeburg! Gegenproteste, Blockaden, Bündnisse.
Magdeburg – der letzte verbliebene Großaufmarsch von Neonazis in Deutschland? Nachdem zum Teil über 20.000 Menschen mittels Massenblockaden den Naziaufmarsch in Dresden, der als größer Naziaufmarsch Europas galt, zur Geschichte gemacht haben, scheint sich der Fokus immer mehr nach Magdeburg zu verlagern. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts verzeichnet seit 1998 Aktivitäten von Neonazis rund um das Datum der Bombardierung der Stadt durch die Royal Air Force, dem 16.01.1945. Damals, 1998, beteiligten sich acht Neonazis an der städtischen Kranzniederlegung. Spätestens seit 2001 haben die Naziaktivitäten Aufmarschcharakter und bereits 2005, zum 60. Jahrestag der Bombardierung, kam dann eine vierstellige Anzahl an Neonazis zusammen, um durch Magdeburg zu marschieren, eine Anzahl, die erst 2010 wieder erreicht werden konnte. Trauriger zahlenmäßiger „Höhepunkt“ ist der 14. Januar 2012, an dem 1300 Neonazis aus dem NPD-, JN- und Kameradschaftsspektrum fast ungehindert an etwa 800 Gegendemonstrant*innen vorbeimarschieren konnten.
Magdeburg – der letzte verbliebene Großaufmarsch von Neonazis in Deutschland? Nachdem zum Teil über 20.000 Menschen mittels Massenblockaden den Naziaufmarsch in Dresden, der als größer Naziaufmarsch Europas galt, zur Geschichte gemacht haben, scheint sich der Fokus immer mehr nach Magdeburg zu verlagern. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts verzeichnet seit 1998 Aktivitäten von Neonazis rund um das Datum der Bombardierung der Stadt durch die Royal Air Force, dem 16.01.1945. Damals, 1998, beteiligten sich acht Neonazis an der städtischen Kranzniederlegung. Spätestens seit 2001 haben die Naziaktivitäten Aufmarschcharakter und bereits 2005, zum 60. Jahrestag der Bombardierung, kam dann eine vierstellige Anzahl an Neonazis zusammen, um durch Magdeburg zu marschieren, eine Anzahl, die erst 2010 wieder erreicht werden konnte. Trauriger zahlenmäßiger „Höhepunkt“ ist der 14. Januar 2012, an dem 1300 Neonazis aus dem NPD-, JN- und Kameradschaftsspektrum fast ungehindert an etwa 800 Gegendemonstrant*innen vorbeimarschieren konnten.
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Mittwoch, 27. November 2013
#BLOCKMD - Aufruf zur Teilnahme an Protesten und Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Magdeburg am 18. Januar 2014
Seit Jahren findet in Magdeburg einer der größten Naziaufmärsche in Deutschland statt. Auch am 18. Januar 2014 wollen Nazis wieder durch die Stadt marschieren. Ihr sogenannter Trauermarsch ist zugleich Verklärung des Nationalsozialismus und gezielte Besetzung des öffentlichen Raums. Er dient zur Stärkung der Binnenidentität der Nazis, zur Demonstration von Macht auf der Straße und der Propagierung ihrer menschenverachtenden Inhalte.
Magdeburg war lang genug Aufmarschort der Nazis. Wir stellen uns gegen ihre Inszenierungen – egal, in welchem Stadtteil sie demonstrieren wollen. Dafür braucht es aufeinander bezogene, vielfältige und kreative Formen des Engagements. Wir unterstützen deshalb ausdrücklich die Protestaktionen des Bündnisses gegen Rechts unter dem Motto „Den Nazis keinen Raum geben“. Zahlreiche Meilensteine der Demokratie sollen die Meile der Demokratie erweitern und durch dezentrale Aktionen den städtischen Raum besetzen.
Magdeburg war lang genug Aufmarschort der Nazis. Wir stellen uns gegen ihre Inszenierungen – egal, in welchem Stadtteil sie demonstrieren wollen. Dafür braucht es aufeinander bezogene, vielfältige und kreative Formen des Engagements. Wir unterstützen deshalb ausdrücklich die Protestaktionen des Bündnisses gegen Rechts unter dem Motto „Den Nazis keinen Raum geben“. Zahlreiche Meilensteine der Demokratie sollen die Meile der Demokratie erweitern und durch dezentrale Aktionen den städtischen Raum besetzen.
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Freitag, 22. November 2013
Rassistische Entgleisung auf Facebookprofil von bekanntem Magdeburger Partyveranstalter
![]() |
| Wo bitte geht's zum NPD-Mitgliedsantrag? |
„Mensch Sören Herbst... löscht sehr gerne Beiträge und Kommentare die Ihm nicht passen. aber hier nochmal:
Auf der Seite hier kommt einem ja echt die Kotze hoch.. kauf dir eine Farm und lade die armen Migranten zu Dir nach Hause ein.. könnt ihr weiter den Umgang mit Messern üben.. unzivilisierte Horden sollte man nicht noch herein bitten. Klar, kann man nicht alle über einen Kamm scheren, aber bei der Mehrheit trifft das leider zu. Wer sich !!einmal!! nicht benehmen kann.. sofort raus. Ganz einfach! Dann würde man sich im eigenen Land um einiges sicherer fühlen. Wenn solche verblendeten Menschen wie IHR mal selber schlechte Erfahrungen machen, werdet auch IHR anders denken. Immer ALLE rein.. geht einfach nicht. Und..... man ist auch nicht gleich ein Nazi!! PS: Schützt Eure Kinder. Irgendwann könnt auch Ihr nicht mehr ruhig schlafen. Man sollte sollte sich "nicht" schämen Deutsch zu sein“ [3]
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Dienstag, 19. November 2013
Strom & Wasser feat. THE REFUGEES am 06.12. in Magdeburg! Konzert + Film "can't be silent"
Dieses Projekt ist wirklich einzigartig: der Liedermacher Heinz Ratz hat 80 Flüchtlingslager in Deutschland besucht und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden, die durch Reise- und Arbeitsverbote keine Chance haben, ihre Musik zu spielen. Das hat ihn entsetzt und er hat seine Combo "Strom & Wasser" noch durch ein "feat. The Refugees" erweitert, eine Cd mit knapp 20 Flüchtlings-Musikern aufgenommen, brillante Rezensionen und Features bis hin zu einem weltweit ausgestrahlten halbstündigen Bericht der BBC bekommen und kommt auch mit dieser Band am 06. Dezember 2013 in das OLI-Kino nach Magdeburg im Rahmen seiner deutschlandweiten Konzerttour. Mit Musikern aus Gambia, der Elfenbeinküste, Afghanistan, Griechenland, Russland und dem Kosovo feiern "Strom & Wasser feat. the Refugees" trotz des überaus ernsten politischen Hintergrunds ein fulminantes musikalisches Feuerwerk aus lebensfrohen Dub, Reggae, Hip Hop und Balkanbeat-Nummern.
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